Weißer Burgunder trocken 2019

Friedrich Becker

Vom Pfälzer Chardonnay-Experten stammen mittlerweile auch ganz hervorragende Weißburgunder. Den Kalkböden und dem Winzertalent bei Friedrich Becker sei Dank.

Kategorie Weißwein
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Geschmack trocken
Alkoholgehalt 12,5 % vol
Weißer Burgunder trocken
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9,50 €
Flasche: 0.75 Liter (12,67 € / 1 Liter)

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Vom Pfälzer Chardonnay-Experten stammen mittlerweile auch ganz hervorragende Weißburgunder. Den Kalkböden und dem Winzertalent bei Friedrich Becker sei Dank.

Kategorie Weißwein
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Geschmack trocken
Alkoholgehalt 12,5 % vol
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Über Weißer Burgunder trocken

Weinbeschreibung

Das Besondere an diesem Wein

Dieser VDP-Gutswein vom Weingut Friedrich Becker stammt von Weinbergen rund um Schweigen – teils auf deutscher, teils auf elsässer Seite gelegen. Hier profitiert der Weißburgunder sowohl von Sandsteinverwitterungsböden als auch von Kalkböden. Beide Untergründe liefern Weine, die sich durch ihren klaren, mineralischen und frischen Stil auszeichnen. In diesen geschützten Lagen ist es vergleichsweise warm, doch wird der Abbau der Säure während der Reifephase durch kühle Nächte gebremst. Eine wunderbar frische Stilistik ist das Resultat. Die genutzten Weißburgunder-Reben für den Gutswein sind zwischen 13 und 32 Jahre alt sind. Die Weißburgunder-Trauben werden per Hand bereits bei der Lese streng selektioniert und der Ausbau des Weines erfolgt ausschließlich im Edelstahl, um die typische Weißburgunder-Stilistik zu erhalten. Vier Monate auf der Feinhefe verhelfen dem Wein schließlich zu einem besonders harmonischen Charakter. Friedrich Becker unterstreicht mit diesem Weißburgunder trocken, dass das Weingut nicht nur Spätburgunder und Chardonnay auf internationalem Spitzenniveau produziert, sondern ein besonderes Händchen für Burgunder-Rebsorten insgesamt besitzt.

Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch

Ein helles Zitronengelb leuchtet im Glas. Der Duft des Weißburgunders erinnert an gelbes Steinobst, grüne Äpfel, reife Birnen und Zitronenschale. Im Mund auf der einen Seite sehr saftig und frisch. Auf der anderen Seite aber auch mit einer geschmeidigen Eleganz ausgestattet. Dieser Eindruck entsteht vor allem durch die Zeit auf dem Hefelager und der besonders harmonisch eingebundenen Säure im Abgang.

Geschmack & Moment

Schmeckt zu:

Fisch
Geflügel
Vegetarisch

Schmeckt nach:

fruchtig
spritzig-frisch

Passt zu:

Ein Abend unter Freunden
Sommerabend

Steckbrief

Farbe weiß
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Rebsorte Weißburgunder
Geschmack trocken
Weinstil fruchtig & frisch
Qualitätsstufe Q.b.A.
Alkoholgehalt 12,5 % vol
Trinktemperatur 8 °C
Restsüße 3,6 g/l
Säuregehalt 6,6 g/l
Trinkreife jetzt und weitere 2 Jahre
Ausbau Edelstahltank
Verschluss Schraubverschluss
Verpackung Flasche
Hersteller Friedrich Becker, Hauptstraße 29, 76889 Schweigen-Rechtenbach, Deutschland
Jahrgang 2019
Allergenkenn-
zeichnung
enthält SULFITE
Artikelnummer 2000013960
GTIN 4260059990738

Friedrich Becker

Friedrich Becker

Burgund-Ambitionen in der Pfalz

Wie bei vielen Weingütern in den deutschen Anbaugebieten, war auch bei Becker in der südlichen Pfalz zunächst ein Mischbetrieb zu finden. Eine Kombination aus Weinbau, konventioneller Landwirtschaft und Viehzucht war bis in die 1970er-, 1980er-Jahre keine Seltenheit.

Doch Friedrich Becker erkennt schnell das besondere Potential der gutseigenen Hanglagen rund um das Örtchen Schweigen, nahe der französischen Grenze. Als er 1973 den Familienbetrieb übernimmt, nimmt er sofort tiefgreifende Veränderungen vor: Die volle Konzentration auf den Weinbau auf der einen Seite und der Austritt aus der Winzergenossenschaft auf der anderen Seite. Im gleichen Jahr füllt er den ersten eigenen Wein auf die Flaschen und markiert seitdem die Etiketten mit der Illustration eines kleinen Fuchses. Heute ein das Markenzeichen der Weine von Friedrich Becker.

In den folgenden Jahrzehnten macht sich der qualitätsbesessene Winzer vor allem durch seine Spätburgunder-Rotweine (Pinot Noir) einen Namen. Diese gehören heute zu den besten des Landes, ja wahrscheinlich der ganzen Welt. Und auch die für Deutschland eher untypische Weißwein-Rebsorte Chardonnay genießt bei Friedrich Becker einen besonderen Stellenwert. Der Grund für den Faible für diese beiden Rebsorten ist offensichtlich: Es sind die großen Weine des Burgunds, die von Anfang an das Schaffen von Friedrich Becker inspirieren und lenken.

Trotz allem Winzertalent wäre ein solch ambitioniertes Ziel ohne die hervorragenden Lagen des Weinguts nicht erreichbar. Die Weinberge von Friedrich Becker zeichnen sich durch einen besonders hohen Kalkgehalt aus – ein Garant für mineralisch geprägte Weine, die über ein besonders hohe Maß an Klarheit und Präzision verfügen. Eine weitere Besonderheit besteht in der Tatsache, dass einige Weinlagen von Becker offiziell bereits im französischen Elsass liegen. Diese Rebbestände sind besonders hochwertig und nur ein recht kompliziertes Bürokratieverfahren lässt diese länderübergreifende Nutzung überhaupt zu.

Die besonders naturnahe Arbeit im Weinberg und die möglichst geringe Einflussnahme bei der Vinifikation im Keller sind bei Friedrich Becker gelebte Selbstverständlichkeiten. Mit diesen Überzeugungen ist Sohnemann Fritz Becker Junior praktisch groß geworden. Er führt das Weingut mittlerweile gemeinsam mit seinem Vater und hat sich in den letzten Jahren vor allem der qualitativen Verbesserung der Weißweine jenseits des etablierten Chardonnays verschrieben. Mit Erfolg: Auch die Weißburgunder- und Riesling-Weine gehören nun zu den besten des Landes. Halbe Sachen macht man beim Weingut Becker nicht!

Ein weiterer Beleg dafür ist die Tatsache, dass Friedrich Becker bereits seit dem Jahr 2000 Mitglied in dem prestigeträchtigen Verband der deutschen Prädikatsweingüter (VDP) ist. Dennoch bleiben die Beckers bescheiden und lehnen daher eine betriebswirtschaftlich orientierte Expansion weitestgehend ab. 30 Hektar Rebfläche nennt das Weingut sein Eigen und die Jahresproduktion beträgt 120.000 Flaschen. Beides Zahlen, die beweisen, dass es Friedrich Becker um hohe Qualität geht, die sich zwangsläufig in geringer Quantität niederschlägt.

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