Weißer Burgunder Kalkgestein trocken 2018

Friedrich Becker

Muschelkalkböden sind nicht nur Relikte eines urzeitlichen Meeres, sie bieten auch hervorragende Voraussetzungen für den Anbau von Weißburgunder.

Kategorie Weißwein
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Geschmack trocken
Alkoholgehalt 13,0 % vol
Weißer Burgunder Kalkgestein trocken
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Flasche: 0.75 Liter (22,40 € / 1 Liter)

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Muschelkalkböden sind nicht nur Relikte eines urzeitlichen Meeres, sie bieten auch hervorragende Voraussetzungen für den Anbau von Weißburgunder.

Kategorie Weißwein
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Geschmack trocken
Alkoholgehalt 13,0 % vol
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Über Weißer Burgunder Kalkgestein trocken

Weinbeschreibung

Das Besondere an diesem Wein

Die bis zu 40 Jahre alten Weißburgunder-Reben für den Kalkgestein von Friedrich Becker wachsen auf Muschelkalkböden – teils in der Pfalz gelegen, teils im Elsass beheimatet. Im Vergleich zu dem „normalen“ Weißburgunder des Weinguts, setzt man beim Kalkgestein auf etwas mehr Struktur und Fülle. Dafür sorgen nicht nur die vergleichsweise alten Reben, sondern auch der Ausbau des Weines: 36 Stunden verbringen die streng per Hand selektionierten Trauben auf der Maische. Dies sorgt für eine Extraportion Extrakt und Körper. Der Gärprozess und der weitere Ausbau erfolgen im großen Holzfass und zudem verbringt der Wein 10 Monate auf seinem Hefelager. Durch den von Muschelkalk geprägten Boden wirkt der Wein jedoch in keiner Weise fett oder müde. Im Gegenteil: Der mineralische Untergrund hat den Wein besonders frisch, klar und präzise werden lassen. Das Ergebnis ist ein Weißburgunder von großer Statur, der dennoch überraschend leichtfüßig daherkommt. So wird auch mit diesem Wein deutlich, dass das große Vorbild von Friedrich Becker die Stilistik der Premier und Grand Cru im Burgund ist.

Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch

Ein strahlendes Gelb mit hellen Reflexen präsentiert sich im Glas. Der intensive Duft des Weines erinnert an reifes gelbes Steinobst, aber auch an Äpfel, Birnen und Stachelbeeren. Eine mineralisch-steinige Note lässt sich zusätzlich ausmachen. Am Gaumen eine wunderbare Kombination aus Saftigkeit und besonders frisch wirkender Eleganz. Im Abgang zudem mit einer guten Struktur und Länge ausgestattet.

Was Kritiker zu dem Wein sagen

90 Punkte von Falstaff

„Strohblumen, Mandarine, Vanille, im Mund mit einiger Süße hinter recht präsenter Säure und mittelhohem Extrakt. Ein warmer und süßer Jahrgangstyp, der die Frucht in den Vordergrund stellt“.

Geschmack & Moment

Schmeckt zu:

Fisch
Geflügel
Hartkäse

Schmeckt nach:

fruchtig
mineralisch

Passt zu:

Dinner for two
Ein Abend unter Freunden

Steckbrief

Farbe weiß
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Rebsorte Weißburgunder
Geschmack trocken
Weinstil fruchtig & frisch
Qualitätsstufe Q.b.A.
Alkoholgehalt 13,0 % vol
Trinktemperatur 8 °C
Restsüße 2,7 g/l
Säuregehalt 8,1 g/l
Trinkreife jetzt und weitere 3 Jahre
Ausbau Holzfass
Verschluss Schraubverschluss
Verpackung Flasche
Hersteller Friedrich Becker, Hauptstraße 29, 76889 Schweigen-Rechtenbach, Deutschland
Jahrgang 2018
Allergenkenn-
zeichnung
enthält SULFITE
Artikelnummer 2000013961
GTIN 4260059990745

Friedrich Becker

Friedrich Becker

Burgund-Ambitionen in der Pfalz

Wie bei vielen Weingütern in den deutschen Anbaugebieten, war auch bei Becker in der südlichen Pfalz zunächst ein Mischbetrieb zu finden. Eine Kombination aus Weinbau, konventioneller Landwirtschaft und Viehzucht war bis in die 1970er-, 1980er-Jahre keine Seltenheit.

Doch Friedrich Becker erkennt schnell das besondere Potential der gutseigenen Hanglagen rund um das Örtchen Schweigen, nahe der französischen Grenze. Als er 1973 den Familienbetrieb übernimmt, nimmt er sofort tiefgreifende Veränderungen vor: Die volle Konzentration auf den Weinbau auf der einen Seite und der Austritt aus der Winzergenossenschaft auf der anderen Seite. Im gleichen Jahr füllt er den ersten eigenen Wein auf die Flaschen und markiert seitdem die Etiketten mit der Illustration eines kleinen Fuchses. Heute ein das Markenzeichen der Weine von Friedrich Becker.

In den folgenden Jahrzehnten macht sich der qualitätsbesessene Winzer vor allem durch seine Spätburgunder-Rotweine (Pinot Noir) einen Namen. Diese gehören heute zu den besten des Landes, ja wahrscheinlich der ganzen Welt. Und auch die für Deutschland eher untypische Weißwein-Rebsorte Chardonnay genießt bei Friedrich Becker einen besonderen Stellenwert. Der Grund für den Faible für diese beiden Rebsorten ist offensichtlich: Es sind die großen Weine des Burgunds, die von Anfang an das Schaffen von Friedrich Becker inspirieren und lenken.

Trotz allem Winzertalent wäre ein solch ambitioniertes Ziel ohne die hervorragenden Lagen des Weinguts nicht erreichbar. Die Weinberge von Friedrich Becker zeichnen sich durch einen besonders hohen Kalkgehalt aus – ein Garant für mineralisch geprägte Weine, die über ein besonders hohe Maß an Klarheit und Präzision verfügen. Eine weitere Besonderheit besteht in der Tatsache, dass einige Weinlagen von Becker offiziell bereits im französischen Elsass liegen. Diese Rebbestände sind besonders hochwertig und nur ein recht kompliziertes Bürokratieverfahren lässt diese länderübergreifende Nutzung überhaupt zu.

Die besonders naturnahe Arbeit im Weinberg und die möglichst geringe Einflussnahme bei der Vinifikation im Keller sind bei Friedrich Becker gelebte Selbstverständlichkeiten. Mit diesen Überzeugungen ist Sohnemann Fritz Becker Junior praktisch groß geworden. Er führt das Weingut mittlerweile gemeinsam mit seinem Vater und hat sich in den letzten Jahren vor allem der qualitativen Verbesserung der Weißweine jenseits des etablierten Chardonnays verschrieben. Mit Erfolg: Auch die Weißburgunder- und Riesling-Weine gehören nun zu den besten des Landes. Halbe Sachen macht man beim Weingut Becker nicht!

Ein weiterer Beleg dafür ist die Tatsache, dass Friedrich Becker bereits seit dem Jahr 2000 Mitglied in dem prestigeträchtigen Verband der deutschen Prädikatsweingüter (VDP) ist. Dennoch bleiben die Beckers bescheiden und lehnen daher eine betriebswirtschaftlich orientierte Expansion weitestgehend ab. 30 Hektar Rebfläche nennt das Weingut sein Eigen und die Jahresproduktion beträgt 120.000 Flaschen. Beides Zahlen, die beweisen, dass es Friedrich Becker um hohe Qualität geht, die sich zwangsläufig in geringer Quantität niederschlägt.