Petit Rosé trocken 2019

Friedrich Becker

Diese Rosé-Cuvée vom Spitzenweingut Friedrich Becker stammt von Trauben, die sowohl aus der Pfalz als auch aus dem Elsass stammen. Ein köstliches Kuriosum.

Kategorie Roséwein
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Geschmack trocken
Alkoholgehalt 11,5 % vol
Petit Rosé trocken
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7,80 €
Flasche: 0.75 Liter (10,40 € / 1 Liter)

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Diese Rosé-Cuvée vom Spitzenweingut Friedrich Becker stammt von Trauben, die sowohl aus der Pfalz als auch aus dem Elsass stammen. Ein köstliches Kuriosum.

Kategorie Roséwein
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Geschmack trocken
Alkoholgehalt 11,5 % vol
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Über Petit Rosé trocken

Weinbeschreibung

Das Besondere an diesem Wein

Der als VDP-Gutswein klassifiziere Petit Rosé des Pfälzer Weinguts Friedrich Becker wurde aus Dornfelder, Pinot Meunier, Portugieser und Pinot Noir hergestellt. Die Besonderheit: Die Trauben wuchsen auf Sandsteinverwitterungs- und Kalkböden, die nicht nur auf deutscher Seite beheimatet sind, sondern auch im französischen Elsass. Nur durch ein besonderes Abkommen des Weinguts Becker mit der Nachbarregion ist dieser grenzüberschreitende Weinbau möglich. Die für den Petit Rosé genutzten Reben sind zwischen 10 und 50 Jahre alt und die Trauben werden in Handarbeit streng selektioniert. Eine nur kurze Maischestandzeit mit den Beerenschalen bringt die rötliche Färbung in den Wein und zur Erhaltung der schönen Fruchtaromen wird der Rosé ausschließlich in Edelstahltanks ausgebaut. Eine fünfmonatige Reife auf der Feinhefe sorgt für zusätzlichen Schmelz und große Harmonie. Das Ergebnis ist ein Rosé, der sich wunderbar unkompliziert trinken lässt, aber dennoch mit einem ernsthaften Maß an Feinheit und Eleganz daherkommt. Von einem Weingut wie Friedrich Becker eigentlich nicht anders zu erwarten.

Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch

Der Rosé gelangt in einem zarten Rosa ins Glas. Sein vornehmer Duft erinnert an Himbeeren, rote Johannisbeeren und Hagebutten. Im Hintergrund aber auch Anklänge von Zitrusfrüchten und gelbem Steinobst. Im Mund mit lebendiger Säure und einer dezenten Fruchtsüße, die für eine wunderbare Balance sorgt. Ein unkomplizierter Terrassenwein mit Anspruch und noch dazu ein vielseitiger Essensbegleiter – zum Beispiel beim Grillen.

Geschmack & Moment

Schmeckt zu:

Pasta
Pizza
Vegetarisch

Schmeckt nach:

beerig
blumig-duftig

Passt zu:

Sommerabend
Zum Grillen

Steckbrief

Farbe rosé
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Rebsorte Dornfelder,
Meunier,
Portugieser,
Pinot Noir
Geschmack trocken
Weinstil fruchtig & frisch
Qualitätsstufe Q.b.A.
Alkoholgehalt 11,5 % vol
Trinktemperatur 8 °C
Restsüße 8,2 g/l
Säuregehalt 7,8 g/l
Trinkreife jetzt und weitere2 Jahre
Ausbau Edelstahltank
Verschluss Schraubverschluss
Verpackung Flasche
Hersteller Friedrich Becker, Hauptstraße 29, 76889 Schweigen-Rechtenbach, Deutschland
Jahrgang 2019
Allergenkenn-
zeichnung
enthält SULFITE
Artikelnummer 2000013958
GTIN 4260059990509

Friedrich Becker

Friedrich Becker

Burgund-Ambitionen in der Pfalz

Wie bei vielen Weingütern in den deutschen Anbaugebieten, war auch bei Becker in der südlichen Pfalz zunächst ein Mischbetrieb zu finden. Eine Kombination aus Weinbau, konventioneller Landwirtschaft und Viehzucht war bis in die 1970er-, 1980er-Jahre keine Seltenheit.

Doch Friedrich Becker erkennt schnell das besondere Potential der gutseigenen Hanglagen rund um das Örtchen Schweigen, nahe der französischen Grenze. Als er 1973 den Familienbetrieb übernimmt, nimmt er sofort tiefgreifende Veränderungen vor: Die volle Konzentration auf den Weinbau auf der einen Seite und der Austritt aus der Winzergenossenschaft auf der anderen Seite. Im gleichen Jahr füllt er den ersten eigenen Wein auf die Flaschen und markiert seitdem die Etiketten mit der Illustration eines kleinen Fuchses. Heute ein das Markenzeichen der Weine von Friedrich Becker.

In den folgenden Jahrzehnten macht sich der qualitätsbesessene Winzer vor allem durch seine Spätburgunder-Rotweine (Pinot Noir) einen Namen. Diese gehören heute zu den besten des Landes, ja wahrscheinlich der ganzen Welt. Und auch die für Deutschland eher untypische Weißwein-Rebsorte Chardonnay genießt bei Friedrich Becker einen besonderen Stellenwert. Der Grund für den Faible für diese beiden Rebsorten ist offensichtlich: Es sind die großen Weine des Burgunds, die von Anfang an das Schaffen von Friedrich Becker inspirieren und lenken.

Trotz allem Winzertalent wäre ein solch ambitioniertes Ziel ohne die hervorragenden Lagen des Weinguts nicht erreichbar. Die Weinberge von Friedrich Becker zeichnen sich durch einen besonders hohen Kalkgehalt aus – ein Garant für mineralisch geprägte Weine, die über ein besonders hohe Maß an Klarheit und Präzision verfügen. Eine weitere Besonderheit besteht in der Tatsache, dass einige Weinlagen von Becker offiziell bereits im französischen Elsass liegen. Diese Rebbestände sind besonders hochwertig und nur ein recht kompliziertes Bürokratieverfahren lässt diese länderübergreifende Nutzung überhaupt zu.

Die besonders naturnahe Arbeit im Weinberg und die möglichst geringe Einflussnahme bei der Vinifikation im Keller sind bei Friedrich Becker gelebte Selbstverständlichkeiten. Mit diesen Überzeugungen ist Sohnemann Fritz Becker Junior praktisch groß geworden. Er führt das Weingut mittlerweile gemeinsam mit seinem Vater und hat sich in den letzten Jahren vor allem der qualitativen Verbesserung der Weißweine jenseits des etablierten Chardonnays verschrieben. Mit Erfolg: Auch die Weißburgunder- und Riesling-Weine gehören nun zu den besten des Landes. Halbe Sachen macht man beim Weingut Becker nicht!

Ein weiterer Beleg dafür ist die Tatsache, dass Friedrich Becker bereits seit dem Jahr 2000 Mitglied in dem prestigeträchtigen Verband der deutschen Prädikatsweingüter (VDP) ist. Dennoch bleiben die Beckers bescheiden und lehnen daher eine betriebswirtschaftlich orientierte Expansion weitestgehend ab. 30 Hektar Rebfläche nennt das Weingut sein Eigen und die Jahresproduktion beträgt 120.000 Flaschen. Beides Zahlen, die beweisen, dass es Friedrich Becker um hohe Qualität geht, die sich zwangsläufig in geringer Quantität niederschlägt.

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