Champagne

Er gehört zu den edelsten Getränken der Welt – der Champagner. Die edlen Tropfen stammen aus der französischen Region Champagne, die ihm auch den Namen gab. Dort werden die Grundweine für die unterschiedlichen Champagner auf 34.000 Hektar angebaut. Heute wird das Gebiet in 20 natürliche Regionen und sechs Großregionen unterteilt und erstreckt sich von Reims bis nach Marns. Die besten Lagen befinden sich im Süden und Osten der Montagne de Reims. Semi-kontinentales Klima und eine ausreichende Niederschlagsmenge führen dazu, dass die Trauben recht langsam reifen. Gerade das verleiht dem beliebten Champagner seine Frische und Finesse, für die er so geschätzt wird.

Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier dominieren die Champagne

Die Winzer der Champagne bauen hauptsächlich drei Rebsorten an: Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier, je nach Beschaffenheit des Bodens. Für die Chardonnay-Traube eignet sich am besten eine Kreide-Grundlage, die gut Feuchtigkeit speichern kann. Schwerere Böden, wie in der Montagne de Reims, sind die Basis für einen hervorragenden Pinot Noir. Die Reben des Pinot Meunier hingegen werden häufig auf Lehmboden angebaut. Die Unterteilung der Region in viele kleine Parzellen sorgt dafür, dass die Reben von Winzern sorgfältig gepflegt werden können. Jeder Wein bekommt so seinen individuellen Charakter. All das macht die Champagne zu einer einzigartigen Weinregion.

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