Les Cornes Weißburgunder trocken (Bio) 2020

Dr. Bürklin-Wolf

Ein biodynamischer Weißburgunder von einem VDP-Spitzenweingut lautet das hochtrabende Versprechen dieses Weines und es wird eindrucksvoll eingelöst.

Kategorie Weißwein
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Geschmack trocken
Alkoholgehalt 12,0 % vol
Bio Logo Zertifizierter Bio-Fachhändler durch DE-ÖKO-006
Les Cornes Weißburgunder trocken (Bio)
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14,80 €
Flasche: 0.75 Liter (19,73 € / 1 Liter)

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Ein biodynamischer Weißburgunder von einem VDP-Spitzenweingut lautet das hochtrabende Versprechen dieses Weines und es wird eindrucksvoll eingelöst.

Kategorie Weißwein
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Geschmack trocken
Alkoholgehalt 12,0 % vol
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Über Les Cornes Weißburgunder trocken (Bio)

Weinbeschreibung

Das Besondere an diesem Wein

Biodynamischen Weinbau zu betreiben ist für das Weingut Dr. Bürklin-Wolf eine tierisch ernste Angelegenheit und das im wahrsten Sinne des Wortes: Seit der Zertifizierung durch Biodyvin wurden Maschinen gegen Pferde eingetauscht und zudem müssen Kühne gehalten werden. Müssen? In der Tat, denn der Dünger für die Weinberge muss von eigenen Kühen stammen und dieser wird vor dem Ausbringen in alten Kuhhörnern im Boden vergraben. Daher auch der Name dieses Weißburgunders, denn Hörner heißen auf Französisch Les Cornes.

Wegen der beschriebenen – und noch weiteren ungewöhnlichen Praktiken – wird dem biodynamischen Weinbau von einigen Kritikern voreilig eine gewisse Esoterik unterstellt. Auch von einem reinen Marketing-Instrument ist häufig die Rede. Doch wenn man Weine wie den Les Cornes Weißburgunder aus dem renommierten Hause Dr. Bürklin-Wolf probiert hat, sind solche Zweifel schnell zerstreut. Denn letztlich zählt nur die Antwort auf eine Frage: Wirkt sich die besonders naturnahe Weinherstellung auf die Qualität der Weine positiv aus? Hier fällt das Urteil der Weinmacher bei Bürklin-Wolf sowie der internationalen Weinpresse eindeutig mit einem Ja aus.

Die Trauben für den Les Cornes werden aus biodynamisch bewirtschafteten Weinbergen kultiviert, die einen Boden mit hohem Buntsandstein-Gehalt aufweisen und zudem von sandigem Lehm geprägt sind. Beste Voraussetzungen für einen Weißwein, der mit einer gewissen Fülle daherkommt, aber dennoch mineralisch klar wirkt. Für zusätzliche Struktur sorgt der Ausbau von 20 Prozent des Weines im großen Holzfass. Alles in allem ist dieser trockene Weißburgunder in seiner Stilistik sehr typisch und unverfälscht. Sehr passend für einen Wein, der durch die biodynamische Herstellung nur wenig menschlichen Einfluss zu spüren bekommen hat.

Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild

Der Weißburgunder kommt mit einem glänzenden Hellgelb ins Glas. Der Duft wirkt gleichsam intensiv und elegant. Reife Birne, Quitte, weiße Blumen sowie gelbes Steinobst verführen die Sinne. Im Mund mit schönem Schmelz und aristokratischer Mineralik. Am Gaumen durchaus strukturvoll, doch insgesamt spielt der Wein mit leisen Tönen, die lange nachhallen.

Geschmack & Moment

Schmeckt zu:

Aperitif
Fisch
Pasta

Schmeckt nach:

fruchtig
mineralisch

Passt zu:

Ein Abend unter Freunden
Sommerabend

Steckbrief

Farbe weiß
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Rebsorte Weißburgunder
Geschmack trocken
Weinstil harmonisch & mild
Qualitätsstufe Q.b.A.
Alkoholgehalt 12,0 % vol
Trinktemperatur 11 °C
Restsüße 5,8 g/l
Säuregehalt 5,1 g/l
Trinkreife jetzt und weitere 2 Jahre
Ausbau Edelstahltank und Holzfass
Verschluss Korken
Verpackung Flasche
Hersteller Dr. Bürklin-Wolf, 67157 Wachenheim, Deutschland
Jahrgang 2020
Allergenkenn-
zeichnung
enthält SULFITE
Artikelnummer 2000014272
GTIN 4016462241147

Dr. Bürklin-Wolf

Dr. Bürklin-Wolf

In der Pfalz zählt das Weingut Dr. Bürklin-Wolf zu den großen historischen Häusern der Region, das seine Geschichte bis 1597 zurückverfolgen kann. Nahe Ludwigshafen, in Wachenheim und mit der Mittelhaardt im Rücken, kultiviert das VDP-Mitglied heute 86 ha große Weinberge, die mitunter zu den besten der Pfalz gehören.

Diesen Umstand nutzte das Haus, das seit 1990 von Bettina Bürklin von Guradze geleitet wird, um bereits Anfang der 1990er Jahre ein 4-stufiges Lagen-Classement aufzusetzen, gemäß den Leitlinien des Burgunds in Grand Cru, Premier Cru, Orts- und Gutsweine. Also noch lange bevor der VDP sich eine eigene Lagenklassifikation gab.

Auf den biodynamischen bewirtschafteten Parzellen (auch bei dieser Arbeitsweise war Bürklin Wolf ein Pionier) wächst überwiegend Riesling, gefolgt von Weißburgunder und Spätburgunder. Das Forster Kirchenstück, der Jesuitengarten, Pechstein und Ungeheuer zählt zu den Filetstücken des Hauses, dessen Reben verarbeitet Kellermeister Nicola Libelli zu den mitunter spannendsten Weißweinen Deutschlands.