Herrenwingert Pinot Noir Erste Lage trocken 2015

Friedrich Becker

Als VDP Erste Lage klassifiziert, greift dieser Spätburgunder nach den Sternen am deutschen Rotweinhimmel. Ein Meisterwerk von Ausnahmewinzer Friedrich Becker.

Kategorie Rotwein
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Geschmack trocken
Alkoholgehalt 13,5 % vol
Herrenwingert Pinot Noir Erste Lage trocken
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38,00 €
Flasche: 0.75 Liter (50,67 € / 1 Liter)

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Als VDP Erste Lage klassifiziert, greift dieser Spätburgunder nach den Sternen am deutschen Rotweinhimmel. Ein Meisterwerk von Ausnahmewinzer Friedrich Becker.

Kategorie Rotwein
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Geschmack trocken
Alkoholgehalt 13,5 % vol
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Über Herrenwingert Pinot Noir Erste Lage trocken

Weinbeschreibung

Das Besondere an diesem Wein

Die Lage Herrenwingert ist eine nach Süden abfallende Hanglage im Heimatort des Weinguts Friedrich Becker, Schweigen in der Südpfalz. Direkt an der Grenze zum Elsass gelegen ist der schwere Boden hier von Lehm und Ton geprägt. Dies resultiert in einem Spätburgunder von vergleichsweise körperreicher Statur, der durch Kalkfelsen in den unteren Bodenschichten aber auch durch eine gute Mineralität und Frische gekennzeichnet ist. Idealer können die Voraussetzungen für einen Spätburgunder kaum sein. Aromatische Komplexität, ein hohes Maß an Eleganz und das perfekte Rüstzeug für ein langes Leben sind die Ausprägungen, die sich in dem vom VDP als Erste Lage klassifizierten Spätburgunder Herrenwingert entdecken lassen. Die streng selektionierten Trauben werden drei Wochen lang in offenen Holzbottichen vergoren und anschließend besonders schonend gepresst. Der weitere Ausbau ist auf kompromisslose Hochwertigkeit ausgerichtet: 18 Monate reift der Wein in kleinen Barrique-Fässern aus deutschem und französischem Eichenholz. Abgefüllt wird der Wein ganz ohne Filtration oder sonstige Nachbehandlung. So entsteht ein Wein, der sich vor den großen Vorbildern aus dem Burgund nicht verstecken muss. Von einer weiteren Reifezeit in der Flasche profitiert der Wein nachhaltig. Erst nach mindestens fünf Jahren offenbart der Wein sein ganzes Potential. Doch befindet er sich wohl erst nach 10 bis 15 Jahren auf seinem qualitativen Höhepunkt. Ein Pinot Noir zum Schwelgen also und ein weiterer Beweis dafür, dass Friedrich Becker mit dieser Rebsorte auf internationalem Spitzenniveau mitspielt.

Wie der Wein schmeckt: samtig & weich

Mit einem leicht transparenten Kirschrot leuchtet der Wein im Glas. Der Duft mutet unwahrscheinlich komplex an – Erdbeeren, reife Kirschen, Himbeeren, frischer Tabak, Sandelholz und Kräuternoten offenbaren sich an der Nase. Im Mund mit sehr viel Grip und Struktur ausgestattet. Doch wirkt diese Kraft sehr harmonisch, leichtfüßig und elegant. Im Abgang mit hervorragender Säure und einem Aromenspiel, das lange und einem Kaleidoskop gleichend nachwirkt.

Geschmack & Moment

Schmeckt zu:

Lamm
Rind
Wild

Schmeckt nach:

rauchig-holzig
würzig

Passt zu:

Dinner for two
Für besondere Momente

Steckbrief

Farbe rot
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Rebsorte Spätburgunder
Geschmack trocken
Weinstil samtig & weich
Qualitätsstufe Q.b.A.
Alkoholgehalt 13,5 % vol
Trinktemperatur 16 °C
Restsüße 0,2 g/l
Säuregehalt 6,0 g/l
Trinkreife jetzt und weitere 5 Jahre
Ausbau Barrique
Verschluss Korken
Verpackung Flasche
Hersteller Friedrich Becker, Hauptstraße 29, 76889 Schweigen-Rechtenbach, Deutschland
Jahrgang 2015
Allergenkenn-
zeichnung
enthält SULFITE
Artikelnummer 2000013970
GTIN 4260059995641

Friedrich Becker

Friedrich Becker

Burgund-Ambitionen in der Pfalz

Wie bei vielen Weingütern in den deutschen Anbaugebieten, war auch bei Becker in der südlichen Pfalz zunächst ein Mischbetrieb zu finden. Eine Kombination aus Weinbau, konventioneller Landwirtschaft und Viehzucht war bis in die 1970er-, 1980er-Jahre keine Seltenheit.

Doch Friedrich Becker erkennt schnell das besondere Potential der gutseigenen Hanglagen rund um das Örtchen Schweigen, nahe der französischen Grenze. Als er 1973 den Familienbetrieb übernimmt, nimmt er sofort tiefgreifende Veränderungen vor: Die volle Konzentration auf den Weinbau auf der einen Seite und der Austritt aus der Winzergenossenschaft auf der anderen Seite. Im gleichen Jahr füllt er den ersten eigenen Wein auf die Flaschen und markiert seitdem die Etiketten mit der Illustration eines kleinen Fuchses. Heute ein das Markenzeichen der Weine von Friedrich Becker.

In den folgenden Jahrzehnten macht sich der qualitätsbesessene Winzer vor allem durch seine Spätburgunder-Rotweine (Pinot Noir) einen Namen. Diese gehören heute zu den besten des Landes, ja wahrscheinlich der ganzen Welt. Und auch die für Deutschland eher untypische Weißwein-Rebsorte Chardonnay genießt bei Friedrich Becker einen besonderen Stellenwert. Der Grund für den Faible für diese beiden Rebsorten ist offensichtlich: Es sind die großen Weine des Burgunds, die von Anfang an das Schaffen von Friedrich Becker inspirieren und lenken.

Trotz allem Winzertalent wäre ein solch ambitioniertes Ziel ohne die hervorragenden Lagen des Weinguts nicht erreichbar. Die Weinberge von Friedrich Becker zeichnen sich durch einen besonders hohen Kalkgehalt aus – ein Garant für mineralisch geprägte Weine, die über ein besonders hohe Maß an Klarheit und Präzision verfügen. Eine weitere Besonderheit besteht in der Tatsache, dass einige Weinlagen von Becker offiziell bereits im französischen Elsass liegen. Diese Rebbestände sind besonders hochwertig und nur ein recht kompliziertes Bürokratieverfahren lässt diese länderübergreifende Nutzung überhaupt zu.

Die besonders naturnahe Arbeit im Weinberg und die möglichst geringe Einflussnahme bei der Vinifikation im Keller sind bei Friedrich Becker gelebte Selbstverständlichkeiten. Mit diesen Überzeugungen ist Sohnemann Fritz Becker Junior praktisch groß geworden. Er führt das Weingut mittlerweile gemeinsam mit seinem Vater und hat sich in den letzten Jahren vor allem der qualitativen Verbesserung der Weißweine jenseits des etablierten Chardonnays verschrieben. Mit Erfolg: Auch die Weißburgunder- und Riesling-Weine gehören nun zu den besten des Landes. Halbe Sachen macht man beim Weingut Becker nicht!

Ein weiterer Beleg dafür ist die Tatsache, dass Friedrich Becker bereits seit dem Jahr 2000 Mitglied in dem prestigeträchtigen Verband der deutschen Prädikatsweingüter (VDP) ist. Dennoch bleiben die Beckers bescheiden und lehnen daher eine betriebswirtschaftlich orientierte Expansion weitestgehend ab. 30 Hektar Rebfläche nennt das Weingut sein Eigen und die Jahresproduktion beträgt 120.000 Flaschen. Beides Zahlen, die beweisen, dass es Friedrich Becker um hohe Qualität geht, die sich zwangsläufig in geringer Quantität niederschlägt.