Spätburgunder trocken 2016

Friedrich Becker

Der Einstieg in die Welt, die Friedrich Becker wie kaum ein anderer beherrscht: Spätburgunder. Sein Gutswein ist bereits ein aufwendig hergestelltes Glanzstück.

Kategorie Rotwein
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Geschmack trocken
Alkoholgehalt 13,5 % vol
Spätburgunder trocken
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Flasche: 0.75 Liter (15,33 € / 1 Liter)

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Der Einstieg in die Welt, die Friedrich Becker wie kaum ein anderer beherrscht: Spätburgunder. Sein Gutswein ist bereits ein aufwendig hergestelltes Glanzstück.

Kategorie Rotwein
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Geschmack trocken
Alkoholgehalt 13,5 % vol
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Über Spätburgunder trocken

Weinbeschreibung

Das Besondere an diesem Wein

Friedrich Becker gilt mit Recht als deutscher Großmeister für die Burgunder-Rebsorten Chardonnay und Spätburgunder (Pinot Noir). Und das bereits seit mehreren Jahrzehnten. Dabei ist und bleibt das Steckenpferd des Pfälzers der Spätburgunder. Nicht zuletzt, da die von Kalk geprägten Böden einfach ideale Voraussetzungen für diese Rebsorte mitbringen. So stammt der VDP-Gutswein Spätburgunder trocken von bis zu 40 Jahre alten Rebstöcken, die von den Frische spendenden Kalkböden enorm profitieren. Die Trauben für den Wein wurden während der Handlese bereits streng selektioniert und die einzelnen Partien anschließend getrennt voneinander vinifiziert. Nach der zwei- bis dreiwöchigen alkoholischen Gärung in großen Bottichen aus Eichenholz, werden die Beeren vorsichtig gepresst. Darauf folgt der 12 Monate dauernde Ausbau in großen und kleinen Holzfässern aus französischer Eiche. Erst nach dieser Zeit werden die einzelnen Partien zu einem stimmigen Assemblage verschnitten und auf die Flaschen gefüllt. Für einen Gutswein alles in allem ein sehr großer Aufwand. Wer allerdings weiß, welchen Stellenwert Spätburgunder bei Friedrich Becker genießt, sieht schnell ein, dass auch bei dem Einstiegswein keine Kompromisse erlaubt sind.

Wie der Wein schmeckt: samtig & weich

Die Farbe des Weines ist ein helles Rubinrot mit dunklen Reflexen. Der Duft wird von der typischen Spätburgunder-Aromatik geprägt: Kirschen, Walderdbeeren, rote Bete, Tabak und feuchter Waldboden lassen sich an der Nase ausmachen. Im Mund dann sehr saftig und kompakt sowie von einer frischen Säure gekennzeichnet. Im Abgang offenbart sich eine schöne, weich anmutende Struktur und eine gute Länge.

Geschmack & Moment

Schmeckt zu:

Kalb
Lamm
Pasta

Schmeckt nach:

beerig
würzig

Passt zu:

Ein Abend unter Freunden
Zur Entspannung

Steckbrief

Farbe rot
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Rebsorte Spätburgunder
Geschmack trocken
Weinstil samtig & weich
Qualitätsstufe Q.b.A.
Alkoholgehalt 13,5 % vol
Trinktemperatur 16 °C
Restsüße 0,2 g/l
Säuregehalt 5,8 g/l
Trinkreife jetzt und weitere 3 Jahre
Ausbau Holzfass
Verschluss Schraubverschluss
Hersteller Friedrich Becker, Hauptstraße 29, 76889 Schweigen-Rechtenbach, Deutschland
Jahrgang 2016
Allergenkenn-
zeichnung
enthält SULFITE
Artikelnummer 2000013967
GTIN 4260059993302

Friedrich Becker

Friedrich Becker

Burgund-Ambitionen in der Pfalz

Wie bei vielen Weingütern in den deutschen Anbaugebieten, war auch bei Becker in der südlichen Pfalz zunächst ein Mischbetrieb zu finden. Eine Kombination aus Weinbau, konventioneller Landwirtschaft und Viehzucht war bis in die 1970er-, 1980er-Jahre keine Seltenheit.

Doch Friedrich Becker erkennt schnell das besondere Potential der gutseigenen Hanglagen rund um das Örtchen Schweigen, nahe der französischen Grenze. Als er 1973 den Familienbetrieb übernimmt, nimmt er sofort tiefgreifende Veränderungen vor: Die volle Konzentration auf den Weinbau auf der einen Seite und der Austritt aus der Winzergenossenschaft auf der anderen Seite. Im gleichen Jahr füllt er den ersten eigenen Wein auf die Flaschen und markiert seitdem die Etiketten mit der Illustration eines kleinen Fuchses. Heute ein das Markenzeichen der Weine von Friedrich Becker.

In den folgenden Jahrzehnten macht sich der qualitätsbesessene Winzer vor allem durch seine Spätburgunder-Rotweine (Pinot Noir) einen Namen. Diese gehören heute zu den besten des Landes, ja wahrscheinlich der ganzen Welt. Und auch die für Deutschland eher untypische Weißwein-Rebsorte Chardonnay genießt bei Friedrich Becker einen besonderen Stellenwert. Der Grund für den Faible für diese beiden Rebsorten ist offensichtlich: Es sind die großen Weine des Burgunds, die von Anfang an das Schaffen von Friedrich Becker inspirieren und lenken.

Trotz allem Winzertalent wäre ein solch ambitioniertes Ziel ohne die hervorragenden Lagen des Weinguts nicht erreichbar. Die Weinberge von Friedrich Becker zeichnen sich durch einen besonders hohen Kalkgehalt aus – ein Garant für mineralisch geprägte Weine, die über ein besonders hohe Maß an Klarheit und Präzision verfügen. Eine weitere Besonderheit besteht in der Tatsache, dass einige Weinlagen von Becker offiziell bereits im französischen Elsass liegen. Diese Rebbestände sind besonders hochwertig und nur ein recht kompliziertes Bürokratieverfahren lässt diese länderübergreifende Nutzung überhaupt zu.

Die besonders naturnahe Arbeit im Weinberg und die möglichst geringe Einflussnahme bei der Vinifikation im Keller sind bei Friedrich Becker gelebte Selbstverständlichkeiten. Mit diesen Überzeugungen ist Sohnemann Fritz Becker Junior praktisch groß geworden. Er führt das Weingut mittlerweile gemeinsam mit seinem Vater und hat sich in den letzten Jahren vor allem der qualitativen Verbesserung der Weißweine jenseits des etablierten Chardonnays verschrieben. Mit Erfolg: Auch die Weißburgunder- und Riesling-Weine gehören nun zu den besten des Landes. Halbe Sachen macht man beim Weingut Becker nicht!

Ein weiterer Beleg dafür ist die Tatsache, dass Friedrich Becker bereits seit dem Jahr 2000 Mitglied in dem prestigeträchtigen Verband der deutschen Prädikatsweingüter (VDP) ist. Dennoch bleiben die Beckers bescheiden und lehnen daher eine betriebswirtschaftlich orientierte Expansion weitestgehend ab. 30 Hektar Rebfläche nennt das Weingut sein Eigen und die Jahresproduktion beträgt 120.000 Flaschen. Beides Zahlen, die beweisen, dass es Friedrich Becker um hohe Qualität geht, die sich zwangsläufig in geringer Quantität niederschlägt.

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