Champagner Blanc de Blanc

Ruinart

Das älteste Champagner-Haus der Welt ist gleichsam ein leidenschaftlicher Experte für die Rebsorte Chardonnay. Der Blanc de Blanc widmet sich dieser zu 100 Prozent.

Kategorie Prickelndes
Herkunftsland Frankreich
Herkunftsregion Champagne
Geschmack brut
Prickler-Art Champagner
Alkoholgehalt 12,5 % vol
Champagner Blanc de Blanc
65,90 €
Flasche: 0.75 Liter (87,87 € / 1 Liter)

inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten

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Das älteste Champagner-Haus der Welt ist gleichsam ein leidenschaftlicher Experte für die Rebsorte Chardonnay. Der Blanc de Blanc widmet sich dieser zu 100 Prozent.

Kategorie Prickelndes
Herkunftsland Frankreich
Herkunftsregion Champagne
Geschmack brut
Prickler-Art Champagner
Alkoholgehalt 12,5 % vol
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Über Champagner Blanc de Blanc

Weinbeschreibung

Das Besondere an diesem Wein

Chardonnay spielt schon seit der Gründung des Champagner-Hauses im Jahre 1729 die Hauptrolle bei Ruinart. Die mineralisch geprägte Frische, die diese Rebsorte liefert, ist nur auf den kalkhaltigen Böden der Champagne zu erzielen und somit steht Chardonnay für die ganz eigene Identität dieser Premium-Region. Nicht ohne Grund bildet die Rebsorte bei Ruinart daher die Grundlage für alle Cuvées und der Blanc de Blanc bietet ihr sogar – wie die Bezeichnung es auch verlangt – zu 100 Prozent eine Bühne. Der Schaumwein wird aus Chardonnay-Trauben unterschiedlicher Lagen hergestellt – überwiegend Premiers Crus aus der Côte des Blancs und der Montagne de Reims, um für Aromatik zu sorgen. Ergänzt durch Chardonnay aus der Sézannais, der Kraft und Struktur mitbringt. Und schließlich gibt noch ein kleiner Anteil aus dem Norden des Vesle-Tals seinen besonders frischen Charakter dazu. Da die Grundweine nicht alle aus dem gleichen Jahr stammen, darf der Blanc de Blanc keine Jahrgangsbezeichnung tragen. Dies lässt sich allerdings als Vorteil werten, denn bis zu 25 Prozent des verwendeten Weines stammen aus den zwei vorangegangenen Jahren, so dass der Wein bereits jetzt eine perfekte Trinkreife besitzt. Und wer möchte bei so viel Champagner-Genuss länger als nötig warten?

Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch

Im Glas strahlt dieser Champagner in einem blassen Gold mit leicht grünlichen Reflexen. Die sehr feine und aktive Perlage steigt schnell und flüssig nach oben. Der Duft des Schaumweines wirkt sehr klar und frisch. Er erinnert an frische Zitrusfrüchte, weiße Blumen und Pfirsich. Im Mund dann sehr weich, harmonisch und dennoch lebendig frisch. Hier wiederholen sich die Aromen der Nase und münden in einem langen, mineralisch geprägten Abgang, der durch seine lebhafte Säure extrem präzise wirkt.

Geschmack & Moment

Schmeckt zu:

Aperitif
Fisch
Meeresfrüchte

Schmeckt nach:

mineralisch
spritzig-frisch

Passt zu:

Dinner for two
Für besondere Momente

Steckbrief

Farbe weiß
Herkunftsland Frankreich
Herkunftsregion Champagne
Rebsorte Chardonnay
Geschmack brut
Weinstil fruchtig & frisch
Qualitätsstufe A.O.C.
Alkoholgehalt 12,5 % vol
Trinktemperatur 8 °C
Trinkreife jetzt und weitere 4 Jahre
Verschluss Sektkorken
Hersteller Ruinart, 4 Rue des Crayères, 51100 Reims, Frankreich
Allergenkenn-
zeichnung
enthält SULFITE
Artikelnummer 2000013656
GTIN 3185370303405

Ruinart

Ruinart

Champagner-Haus mit bewegter Geschichte

Das Champagner-Haus Ruinart wurde offiziell bereits 1729 gegründet – nur kurze Zeit nachdem ein königlicher Erlass den Transport von Champagner in 50 bis 100 Flaschen fassenden Körben legitimiert hatte. Zuvor durfte auch Champagner nur in Fässern transportiert werden. Es ist demnach wenig erstaunlich, dass der Handel mit Champagner erst ab diesem Jahr richtig in Gang geriet.

Zu dieser Zeit arbeitete Nicolas Ruinart für seinen Vater im Stoffhandel. Doch war es sein Onkel Dom Thierry Ruinart – ein visionärer Benediktinermönch zu Zeiten von Ludwig XIV. – der die vielversprechende Zukunft des „Weines mit Bläschen“ erkannte und Nicolas schließlich überredete, mit einer eigenen Champagner-Manufaktur sein Glück zu versuchen. Frankreich stand bereits unter der Herrschaft des jungen Königs Ludwig XV. und ein genussorientierter Lebensstil begann den Markt zu beeinflussen. Nicolas Ruinart verfasste dann am 1. September 1729 seine berühmte Schrift über den „Wein mit Bläschen“. Dieses Dokument gilt heute als Gründungsdokument des Champagner-Hauses Ruinart – dem ersten seiner Art überhaupt.

Die Anfänge waren mit nur 170 Flaschen, die 1730 verkauft wurden, sehr bescheiden. Zu diesem Zeitpunkt kümmerte sich Nicolas Ruinart parallel noch um den väterlichen Textilhandel, stellte aber schnell fest, dass sich dieser Markt rückläufig entwickelte. So gab er im Jahr 1735 den Stoffhandel auf, um sich ganz und gar dem immer umfangreicheren Handel mit Champagner zu verschreiben. So konnte er 1731 bereits 3.000 Flaschen verkaufen. 30 Jahre später waren es schon 36.000 Flaschen und seine Kunden waren nicht nur in Frankreich, sondern auch in Südbelgien zu finden. Die Kunden von Ruinart bestanden vor allem aus der reichen Mittelschicht und vor allem den Adligen.

In den folgenden 30 Jahren entwickelte sich Ruinart in großen Schritten weiter: 1764 trat Nicolas Sohn Claude in das Geschäft ein und auch der Exportumsatz wuchs kontinuierlich an. In diesem Zuge erwies sich vor allem Deutschland als aufstrebender Markt für Ruinart. Während der folgenden Jahre reiste Claude durch die Welt, um nach weiteren Märkten zu suchen – beispielsweise nach Amerika und Russland. Zu dieser Zeit ein aufwändiges Unterfangen. So entwickelt die Familie Ruinart das Haus stetig weiter.

Die ständig zunehmende Aktivität erforderte auch neue Lagerlösungen. Ruinart untersuchte in diesem Zuge die Möglichkeit, alte römische Kreidekeller zu nutzen. Bis dahin lagerte man die kostbaren Champagnerflaschen in den Kellern der Privathäuser, und das erwies sich als unzureichend. Da die Kreidekeller beste Voraussetzungen für die Lagerung von Champagner boten, erwarb Claude Ruinart kurzerhand gleich mehrere davon.

Im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts investierte das Haus in zusätzliche Weinberge, erweiterte die Keller und baute auch die Klientel weiter aus. Wichtige Märkte waren zu diesem Zeitpunkt vor allem England und die USA.

Der Erste Weltkrieg, die Weltwirtschaftskrise von 1929 und der Zweite Weltkrieg gingen dann natürlich auch an Ruinart nicht schadlos vorüber: 1946 waren in Paris nur noch 10.000 Flaschen Ruinart vorhanden und man zählte lediglich zwei aktive Kunden - Ruinart stand kurz vor dem Ruin. Im selben Jahr übernahm dann aber Bertrand Mure, ein Mitglied der Familie, das Haus, um die Marke Ruinart von Grund auf neu aufzubauen. Mit großem Erfolg!

Mit dieser glorreichen Vergangenheit ist Ruinart auch heute noch eine der angesehensten und begehrtesten Champagner-Marken überhaupt. Ruinart wird derzeit von Frédéric Dufour geleitet und sein Kellermeister ist Frédéric Panaïotis. Aktuell produziert das Champagner-Haus schätzungsweise 3 Millionen Flaschen pro Jahr.

Champagner von Ruinart zeichnen sich durch einen ungewöhnlich hohen Anteil an Chardonnay in den Cuvées aus, was zu einer feinen Frische und Eleganz in Verbindung mit einer spürbaren Kraft führt.

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