Rosé Sekt Brut 2016

Reichsrat von Buhl

In traditioneller Flaschengärung produziert und zu 100 Prozent Spätburgunder: Dieser aromatische Rosé Sekt aus dem Pfälzer Traditionshaus von Buhl verzaubert.

Kategorie Prickelndes
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Geschmack brut
Prickler-Art Winzersekt
Alkoholgehalt 12,5 % vol
Rosé Sekt Brut
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Flasche: 0.75 Liter (25,20 € / 1 Liter)

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In traditioneller Flaschengärung produziert und zu 100 Prozent Spätburgunder: Dieser aromatische Rosé Sekt aus dem Pfälzer Traditionshaus von Buhl verzaubert.

Kategorie Prickelndes
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Geschmack brut
Prickler-Art Winzersekt
Alkoholgehalt 12,5 % vol
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Über Rosé Sekt Brut

Weinbeschreibung

Das Besondere an diesem Sekt

Die Schaumweine aus dem Hause von Buhl haben sich in kürzester Zeit einen exzellenten Ruf erworben. Dieser Rosé-Sekt ist mit ein Grund für diesen Erfolg. Für diesen Rosé kamen ausschließlich Spätburgunder Trauben zum Einsatz, die auf Buntsandstein-, Löss- und Kalkstein-Böden zur Reife gelangten. Der Grundwein wurde dann im Edelstahl und in großen Holzfässern vinifiziert. Dabei sorgten die alten Doppelstück-Fässer für etwas mehr Struktur, ohne den Rosé aromatisch zu beeinflussen. Wie auch in der Champagne üblich, wurde der Wein dann mittels einer zweiten Gärung in der Flasche traditionell vinifiziert und dort für 20 Monate auf der Hefe belassen. Dadurch erhält er seine feine Hefenote und eine Kohlensäure, die im Glas wie die auf einen Bindfaden gezogenen Perlen nach oben steigen. Der Vergleich mit einem hochwertigen Rosé-Champagner drängt sich zwangsläufig auf. In Sachen Preis-Genuss-Verhältnis hält der von Buhl Rosé Sekt Brut mehr als stand.

Wie der Sekt schmeckt: harmonisch & mild

Strahlendes Lachs-Rosé und eine feine Perlage im Glas. Der rotbeerig geprägte Duft erinnert an Himbeeren, Erdbeeren, Hagebutten und etwas Pfirsich. Begleitet durch einen aromatischen Eindruck von warmem Hefegebäck. Im Mund feinperlig, cremig und sehr fruchtbetont. Im Abgang durch die gute Struktur lange nachwirkend.

Was Kritiker zu dem Sekt sagen

93 Punkte von Falstaff

„Feine Hefenoten kündigen Geschmeidigkeit an. Hagebutte und getrocknete Orangenschale geben den aromatischen Ton an. Der schlanke Körper besticht mit Reinheit, Konzentration und Trockenheit. Wunderbare Substanz und Frische beleben den Abgang“.

91 Punkte vom Wine Advocate

„Der 2016 von Buhl Rosé Brut verbrachte 20 Monate auf der zweiten Hefe und zeigt eine zwiebelrosa Farbe. Die Nase öffnet sich mit einem sehr zarten und eleganten, aber intensiven Bouquet aus roten Beeren sowie Brioche- und Toastaromen. Mittlerer Körper. Dies ist ein intensiver und aromatischer, ausgewogener und sehr charmanter sowie weiniger Rosé Brut mit einem klaren, frischen und präzisen A

Geschmack & Moment

Schmeckt zu:

Aperitif
Meeresfrüchte
Weichkäse

Schmeckt nach:

beerig
spritzig-frisch

Passt zu:

Dinner for two
Für besondere Momente

Steckbrief

Farbe rosé
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Rebsorte Spätburgunder
Geschmack brut
Weinstil harmonisch & mild
Qualitätsstufe Schaumwein
Alkoholgehalt 12,5 % vol
Trinktemperatur 8 °C
Restsüße 4,6 g/l
Säuregehalt 4,9 g/l
Trinkreife jetzt und weitere 1-2 Jahre
Verschluss Sektkorken
Verpackung Flasche
Hersteller Reichsrat von Buhl, Weinstraße 18, 67146 Deidesheim, Deutschland
Jahrgang 2016
Allergenkenn-
zeichnung
enthält SULFITE
Artikelnummer 2000013833
GTIN 4055506311422

Reichsrat von Buhl

Reichsrat von Buhl

Reichsrat von Buhl: schon Bismarcks Liebling

Die Gründung des Weinguts Reichsrat von Buhl ist kurios. Durch eine notwendig gewordene Erbteilung wurde 1849 das Jordan´sche Weingut in drei kleinere Weingüter aufgeteilt: Bassermann-Jordan, Reichsrat von Buhl und Dr. Deinhard – jetzt als von Winning bekannt. Franz Peter Buhl leitet „sein Drittel“ von Anfang an sehr ambitioniert, so dass er dem Weingut nach wenigen Jahren einen exzellenten Ruf verschaffen kann. Zu den Verehrern der Weine aus Deidesheim gehören berühmte Persönlichkeiten wie Felix Mendelssohn Bartholdy oder auch Reichskanzler Otto von Bismarck. Letzterer verhilft dem Weingut zu zusätzlicher Bekanntheit als er sagt: „Dieses Ungeheuer schmeckt mir ungeheuer“. Gemeint war der von Buhl Wein aus der im Familienbesitz befindlichen Parzelle Gewanne Ungeheuer – gelegen innerhalb der heute 29 Hektar messenden Grossen Lage Forster Ungeheuer.

Der erste Reichsrat ist übrigens Armand von Buhl, der den Titel für seine politischen Verdienste Ende des 19. Jahrhunderts von König Ludwig II. erhält. Er nutzt ihn allerdings nicht in der Bezeichnung des Weinguts. Armand heiratet eine wohlhabende Winzerstochter und sie bringt bald darauf den gemeinsamen Sohn Franz Eberhard zur Welt. Dieser vereint 1909 die von seinen Eltern geerbte Rebflächen zu einem der größten deutschen Weingüter überhaupt – 200 Hektar beträgt die Gesamtfläche des Besitztums. Als Franz Eberhard 1912 ebenfalls den Titel eines Reichsrats verliehen bekommt, ergänzt er schließlich den Weingutsnamen um diesen Zusatz.

Als Franz Eberhard von Buhl 1921 relativ jung verstirbt, übernimmt seine Witwe Frieda Piper von Buhl die Leitung des Weinguts. Sie beweist sofort ein Händchen für das Weinmachen und baut die Qualität der von Buhl Weine weiter aus. Als Piper von Buhl 1952 kinderlos stirbt, greift das Testament ihres verstorbenen Mannes und das Weingut geht an den Sohn seines politischen Freundes Georg Enoch Freiherr von und zu Guttenberg: Karl Theodor zu Guttenberg. Als dieser wiederum 1972 verstirbt, übernimmt sein Sohn, der bekannte Dirigent Enoch zu Guttenberg, das Weingut.

Unter seiner Führung wird die Rebfläche des Weinguts stark verkleinert, um sich auf die besten Parzellen in den Weinlagen der Mittelhardt zu konzentrieren. Dazu gehört Eigentum in den Forster Lagen Pechstein und Jesuitengarten sowie in den Deidesheimer Lagen Paradiesgarten und Herrgottsacker. Von 1989 bis 2013 ist Reichsrat von Buhl an den japanischen Geschäftsmann Toyohiro Tokuoka verpachtet. Noch während dieser Pachtzeit wird das Weingut 2005 aber vom Unternehmer Achim Niederberger gekauft. Nach seinem Tod im Jahr 2013 übernimmt seine Witwe Jana Seeger das Weingut – geleitet wird es derzeit von Gregor Hofer und Peter Hüftlein-Seeger. Mittlerweile wird die gesamte Rebfläche ökologisch und nachhaltig bewirtschaftet und alle Weinberge und Weine sind ökologisch zertifiziert. Reichsrat von Buhl ist zudem Mitglied im Verband der deutschen Prädikatsweingüter, VDP.