Riesling Sekt Brut 2017

Reichsrat von Buhl

Ein Jahrgangs-Sekt von großer Statur: Dieser aus Riesling hergestellte Schaumwein muss sich vor seinen französischen Vorbildern nicht verstecken.

Kategorie Prickelndes
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Geschmack brut
Prickler-Art Winzersekt
Alkoholgehalt 12,5 % vol
Riesling Sekt Brut
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14,90 €
Flasche: 0.75 Liter (19,87 € / 1 Liter)

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Ein Jahrgangs-Sekt von großer Statur: Dieser aus Riesling hergestellte Schaumwein muss sich vor seinen französischen Vorbildern nicht verstecken.

Kategorie Prickelndes
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Geschmack brut
Prickler-Art Winzersekt
Alkoholgehalt 12,5 % vol
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Über Riesling Sekt Brut

Weinbeschreibung

Das Besondere an diesem Sekt

Mit Hilfe traditioneller Flaschengärung wurde dieser Riesling Sekt vom Pfälzer Traditionshaus Reichsrat von Buhl hergestellt. Nicht zuletzt deshalb mutet dieser Sekt stilistisch wie ein französischer Schaumwein aus der Champagne an: Die feinen Hefenoten, die an frisch gebackenes Brioche erinnern, prägen das feine Aroma des Sekts. Und das, obwohl die verwendete Rebsorte nicht viel mit der französischen Prestige-Gegend gemein hat: Die Riesling-Trauben für diesen Schaumwein werden zu 100 Prozent per Hand geerntet und sie stammen von durch Buntsandstein, Löss und Kalkstein geprägten Böden. Die Vinifikation erfolgt anschließend sowohl in neutralen Edelstahltanks als auch in strukturgebenden Doppelstück-Holzfässern. Die zweite Gärung findet dann ganz nach Champagner-Vorbild in der Flasche statt, wo der Sekt 20 weitere Monate auf der Hefe verbringt.

Wie der Sekt schmeckt: fruchtig & frisch

Helles Gold mit einer feinen Kohlensäure im Glas. Der Duft erinnert an frisches Brioche, grünen Apfel, Quitte und feine Zitrusnoten. Im Mund mit schöner Balance und einem trockenen, an Champagner erinnernden Gesamtcharakter. Zurückhaltend in Bezug auf Fruchtaromen, dafür mit guter Struktur, exzellenter Säure und schöner Länge. Auch als vielseitiger Essensbegleiter hervorragend geeignet.

Geschmack & Moment

Schmeckt zu:

Aperitif
Meeresfrüchte
Weichkäse

Schmeckt nach:

fruchtig
spritzig-frisch

Passt zu:

Dinner for two
Sommerabend

Steckbrief

Farbe weiß
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Rebsorte Riesling
Geschmack brut
Weinstil fruchtig & frisch
Qualitätsstufe Schaumwein
Alkoholgehalt 12,5 % vol
Trinktemperatur 8 °C
Restsüße 8,6 g/l
Säuregehalt 6,7 g/l
Trinkreife jetzt und weitere 1-3 Jahre
Verschluss Sektkorken
Hersteller Reichsrat von Buhl, Weinstraße 18, 67146 Deidesheim, Deutschland
Jahrgang 2017
Allergenkenn-
zeichnung
enthält SULFITE
Artikelnummer 2000013832
GTIN 4055506301423

Reichsrat von Buhl

Reichsrat von Buhl

Reichsrat von Buhl: schon Bismarcks Liebling

Die Gründung des Weinguts Reichsrat von Buhl ist kurios. Durch eine notwendig gewordene Erbteilung wurde 1849 das Jordan´sche Weingut in drei kleinere Weingüter aufgeteilt: Bassermann-Jordan, Reichsrat von Buhl und Dr. Deinhard – jetzt als von Winning bekannt. Franz Peter Buhl leitet „sein Drittel“ von Anfang an sehr ambitioniert, so dass er dem Weingut nach wenigen Jahren einen exzellenten Ruf verschaffen kann. Zu den Verehrern der Weine aus Deidesheim gehören berühmte Persönlichkeiten wie Felix Mendelssohn Bartholdy oder auch Reichskanzler Otto von Bismarck. Letzterer verhilft dem Weingut zu zusätzlicher Bekanntheit als er sagt: „Dieses Ungeheuer schmeckt mir ungeheuer“. Gemeint war der von Buhl Wein aus der im Familienbesitz befindlichen Parzelle Gewanne Ungeheuer – gelegen innerhalb der heute 29 Hektar messenden Grossen Lage Forster Ungeheuer.

Der erste Reichsrat ist übrigens Armand von Buhl, der den Titel für seine politischen Verdienste Ende des 19. Jahrhunderts von König Ludwig II. erhält. Er nutzt ihn allerdings nicht in der Bezeichnung des Weinguts. Armand heiratet eine wohlhabende Winzerstochter und sie bringt bald darauf den gemeinsamen Sohn Franz Eberhard zur Welt. Dieser vereint 1909 die von seinen Eltern geerbte Rebflächen zu einem der größten deutschen Weingüter überhaupt – 200 Hektar beträgt die Gesamtfläche des Besitztums. Als Franz Eberhard 1912 ebenfalls den Titel eines Reichsrats verliehen bekommt, ergänzt er schließlich den Weingutsnamen um diesen Zusatz.

Als Franz Eberhard von Buhl 1921 relativ jung verstirbt, übernimmt seine Witwe Frieda Piper von Buhl die Leitung des Weinguts. Sie beweist sofort ein Händchen für das Weinmachen und baut die Qualität der von Buhl Weine weiter aus. Als Piper von Buhl 1952 kinderlos stirbt, greift das Testament ihres verstorbenen Mannes und das Weingut geht an den Sohn seines politischen Freundes Georg Enoch Freiherr von und zu Guttenberg: Karl Theodor zu Guttenberg. Als dieser wiederum 1972 verstirbt, übernimmt sein Sohn, der bekannte Dirigent Enoch zu Guttenberg, das Weingut.

Unter seiner Führung wird die Rebfläche des Weinguts stark verkleinert, um sich auf die besten Parzellen in den Weinlagen der Mittelhardt zu konzentrieren. Dazu gehört Eigentum in den Forster Lagen Pechstein und Jesuitengarten sowie in den Deidesheimer Lagen Paradiesgarten und Herrgottsacker. Von 1989 bis 2013 ist Reichsrat von Buhl an den japanischen Geschäftsmann Toyohiro Tokuoka verpachtet. Noch während dieser Pachtzeit wird das Weingut 2005 aber vom Unternehmer Achim Niederberger gekauft. Nach seinem Tod im Jahr 2013 übernimmt seine Witwe Jana Seeger das Weingut – geleitet wird es derzeit von Gregor Hofer und Peter Hüftlein-Seeger. Mittlerweile wird die gesamte Rebfläche ökologisch und nachhaltig bewirtschaftet und alle Weinberge und Weine sind ökologisch zertifiziert. Reichsrat von Buhl ist zudem Mitglied im Verband der deutschen Prädikatsweingüter, VDP.