Mosel

Das Gebiet an der Mosel zählt als Deutschlands älteste Weinregion zu den klassischen europäischen Anbaugebieten. Die hervorragenden Weine sind von allen Seiten geschätzt. An Steilhängen und Flusstälern wird dicht mit Reben bepflanzt, um einzigartige Weine hervorzubringen. Bereits die Kelten und Römer nutzten vor über 2.000 Jahren den fruchtbaren Boden für Weinanbau. Heute bestehen etwa 8.800 Hektar Rebfläche, die sich entlang der Mosel von Perl bis nach Koblenz erstrecken.

Zu 90% weiße Sorten

Die vielen steilen Hänge verlangen eine aufwendige Handpflege der Reben. Doch der devonische Schiefer bereichert den Boden und ist mit seiner wärmespeichernden Eigenschaft die ideale Voraussetzung für Riesling, der hier eine besondere mineralische Note besitzt. Gleichzeitig sorgt vulkanischer Ryolith für eine angenehme, aber markante Würze in den Weinen. Die Lagen mit kalkhaltigem Sandstein, Muschelkalk oder Mergel eignen sich hervorragend für den Anbau von Elbling und Burgunder. An der Mosel werden zu 90% weiße Sorten wie Riesling, Müller-Thurgau und Weißer Burgunder angebaut. Außergewöhnliche Winzer produzieren jährlich 795.000 Hektoliter Wein, wovon zwei Drittel bereits in Deutschland verkauft werden. Der Rest wird in Länder exportiert, die die guten Mosel-Weine zu schätzen wissen: USA, Kanada, Norwegen, Großbritannien. Aber auch asiatische Kunden sind zu finden. So genießt man die Weine aus der Mosel-Region inzwischen weltweit.

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