Alentejo

Im Süden von Portugal liegt das Weinanbaugebiet Alentejo, eines der traditionsreichsten und größten des Landes. Es grenzt im Osten an Spanien, im Süden an die Algarve und im Westen an die Weinbauregion Ribatejo. Auf zahlreichen Ebenen und sanften Hügeln wird rund ein Drittel des portugiesischen Weins produziert. Die Gegend ist neben dem Weinbau geprägt von Olivenbäumen und Korkeichen, sie wird daher auch „Kalifornien von Portugal“ genannt. Auf einer Rebfläche von insgesamt rund 20.000 Hektar werden auf Schiefer-, Granit- und Quarzitböden hauptsächlich rote Rebsorten kultiviert. Diese gedeihen im trocken-mediterranen Klima mit extremen Hitzeperioden sehr gut, 40° C werden in den Sommermonaten regelmäßig überschritten.

Im Alentejo dominieren rote Rebsorten

Die wichtigsten roten Rebsorten in Alentejo sind Tempranillo, Alfrocheiro, Moreto, Periquita und Trincadeira. Fruchtig elegant, kraftvoll und gut strukturiert sind die Rotweine der Region, die vorwiegend als einfacher Vinho Regional Alentejana oder unter dem DOC Alentejo verkauft werden. Weißweine spielen generell eine untergeordnete Rolle, obwohl auch diese eine gute Qualität aufweisen und als leicht und ausgewogen gelten. Da das Weinanbaugebiet Alentejo sehr groß und weitläufig ist, wird es in acht Gebiete unterteilt. Dies sind Borba, Vora, Granja Amareleja, Moura, Portalegre, Redondo, Reguengos und Vidigueira.

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