Bone Dry Riesling trocken 2019

Reichsrat von Buhl

Knochentrocken: Der Name ist Programm und dieser Riesling von Reichsrat von Buhl begeistert nicht nur durch die sensationelle Gestaltung des Etiketts.

Kategorie Weißwein
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Geschmack trocken
Alkoholgehalt 12,5 % vol
Bio Logo Zertifizierter Bio-Fachhändler durch DE-ÖKO-006
Bone Dry Riesling trocken
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8,90 €
Flasche: 0.75 Liter (11,87 € / 1 Liter)

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Knochentrocken: Der Name ist Programm und dieser Riesling von Reichsrat von Buhl begeistert nicht nur durch die sensationelle Gestaltung des Etiketts.

Kategorie Weißwein
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Geschmack trocken
Alkoholgehalt 12,5 % vol
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Über Bone Dry Riesling trocken

Weinbeschreibung

Das Besondere an diesem Wein

Die Macher der Weine von Reichsrat von Buhl sind bekennende Fans von trockenen Weinen. Damit meinen sie nicht etwa Weißweine, die laut Weinrecht bis zu 9 Gramm Zucker pro Liter enthalten dürfen, sondern Weine, die maximal 4 Gramm Süße aufweisen. Da für von Buhl also das Prinzip „weniger ist mehr“ greift, wurde ein Wein ins Leben gerufen, der die Kennzeichnung „trocken“ doppelt und dreifach unterstreicht. Nicht nur durch die Namensgebung und die Gestaltung des Weins, sondern durch die Tatsache, dass der Bone Dry in der Tat knochentrocken ist: Weniger als ein Gramm Zucker pro Liter enthält dieser Riesling aus der Mittelhaardt. Dies beschert dem Wein eine Stilistik, die alles andere als gewöhnungsbedürftig ist. Im Gegenteil: Der Bone Dry wirkt wunderbar klar und präzise und die intensive Frucht lässt zunächst gar nicht auf so einen geringen Restzucker schließen. Auffällig gut! Auffällig auch das außergewöhnliche Etikett. Der Totenkopf symbolisiert die knochentrockene Stilistik und wird durch kleine, die Aromen des Weins symbolisierende Gestaltungselemente ergänzt. Alles in allem ein wunderbar gemachter Riesling-Genuss aus der Pfalz, der auf jedem Tisch sofort zum Hingucker wird.

Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch

Mit hellem Gelb fließt dieser Riesling ins Glas. Der Duft ist sehr intensiv und ist vor allem geprägt durch reifes gelbes Steinobst sowie Abrieb von Zitrusschalen. Im Mund mit sehr präziser, perfekt eingebundener Säure und einer Betonung der Zitrusaromatik – Limette spielt sich in den Vordergrund. Trotz der trockenen Charakteristik ausreichend saftig wirkend. Im Abgang sehr vital und trinkanimierend.

Geschmack & Moment

Schmeckt zu:

Fisch
Hartkäse
Vegetarisch

Schmeckt nach:

spritzig-frisch
vegetativ

Passt zu:

Sommerabend
Tapas & Snacks

Steckbrief

Farbe weiß
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Rebsorte Riesling
Geschmack trocken
Weinstil fruchtig & frisch
Qualitätsstufe Q.b.A.
Alkoholgehalt 12,5 % vol
Trinktemperatur 8 °C
Restsüße 0,5 g/l
Säuregehalt 6,1 g/l
Trinkreife jetzt und 2 weitere Jahre
Ausbau Edelstahltank
Verschluss Schraubverschluss
Verpackung Flasche
Hersteller Reichsrat von Buhl, Weinstraße 18, 67146 Deidesheim, Deutschland
Jahrgang 2019
Allergenkenn-
zeichnung
enthält SULFITE
Ist vegan Ja
Artikelnummer 2000013834
GTIN 4055506051724

Reichsrat von Buhl

Reichsrat von Buhl

Reichsrat von Buhl: schon Bismarcks Liebling

Die Gründung des Weinguts Reichsrat von Buhl ist kurios. Durch eine notwendig gewordene Erbteilung wurde 1849 das Jordan´sche Weingut in drei kleinere Weingüter aufgeteilt: Bassermann-Jordan, Reichsrat von Buhl und Dr. Deinhard – jetzt als von Winning bekannt. Franz Peter Buhl leitet „sein Drittel“ von Anfang an sehr ambitioniert, so dass er dem Weingut nach wenigen Jahren einen exzellenten Ruf verschaffen kann. Zu den Verehrern der Weine aus Deidesheim gehören berühmte Persönlichkeiten wie Felix Mendelssohn Bartholdy oder auch Reichskanzler Otto von Bismarck. Letzterer verhilft dem Weingut zu zusätzlicher Bekanntheit als er sagt: „Dieses Ungeheuer schmeckt mir ungeheuer“. Gemeint war der von Buhl Wein aus der im Familienbesitz befindlichen Parzelle Gewanne Ungeheuer – gelegen innerhalb der heute 29 Hektar messenden Grossen Lage Forster Ungeheuer.

Der erste Reichsrat ist übrigens Armand von Buhl, der den Titel für seine politischen Verdienste Ende des 19. Jahrhunderts von König Ludwig II. erhält. Er nutzt ihn allerdings nicht in der Bezeichnung des Weinguts. Armand heiratet eine wohlhabende Winzerstochter und sie bringt bald darauf den gemeinsamen Sohn Franz Eberhard zur Welt. Dieser vereint 1909 die von seinen Eltern geerbte Rebflächen zu einem der größten deutschen Weingüter überhaupt – 200 Hektar beträgt die Gesamtfläche des Besitztums. Als Franz Eberhard 1912 ebenfalls den Titel eines Reichsrats verliehen bekommt, ergänzt er schließlich den Weingutsnamen um diesen Zusatz.

Als Franz Eberhard von Buhl 1921 relativ jung verstirbt, übernimmt seine Witwe Frieda Piper von Buhl die Leitung des Weinguts. Sie beweist sofort ein Händchen für das Weinmachen und baut die Qualität der von Buhl Weine weiter aus. Als Piper von Buhl 1952 kinderlos stirbt, greift das Testament ihres verstorbenen Mannes und das Weingut geht an den Sohn seines politischen Freundes Georg Enoch Freiherr von und zu Guttenberg: Karl Theodor zu Guttenberg. Als dieser wiederum 1972 verstirbt, übernimmt sein Sohn, der bekannte Dirigent Enoch zu Guttenberg, das Weingut.

Unter seiner Führung wird die Rebfläche des Weinguts stark verkleinert, um sich auf die besten Parzellen in den Weinlagen der Mittelhardt zu konzentrieren. Dazu gehört Eigentum in den Forster Lagen Pechstein und Jesuitengarten sowie in den Deidesheimer Lagen Paradiesgarten und Herrgottsacker. Von 1989 bis 2013 ist Reichsrat von Buhl an den japanischen Geschäftsmann Toyohiro Tokuoka verpachtet. Noch während dieser Pachtzeit wird das Weingut 2005 aber vom Unternehmer Achim Niederberger gekauft. Nach seinem Tod im Jahr 2013 übernimmt seine Witwe Jana Seeger das Weingut – geleitet wird es derzeit von Gregor Hofer und Peter Hüftlein-Seeger. Mittlerweile wird die gesamte Rebfläche ökologisch und nachhaltig bewirtschaftet und alle Weinberge und Weine sind ökologisch zertifiziert. Reichsrat von Buhl ist zudem Mitglied im Verband der deutschen Prädikatsweingüter, VDP.

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