Pavie
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Château Pavie zählt nach einer bewegten Geschichte zu den bedeutendsten Weingütern von Saint-Émilion. Durch Investitionen seit den 90er-Jahren verfügt das Château Pavie im Bordeaux über modernste Kellereitechnik. Seitdem sind Qualität und Preise des Weins explodiert.

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Seite 1

Pavie

Seit 1850 oben auf

Saint-Émilion, auf der rechten Seite der Gironde gelegen, ist einer der bedeutendsten Appellationen des Bordelais. Die Rotweine von Saint-Émilion stehen für einen hohen Anteil von Merlot – ganz im Gegensatz zum linken Ufer, auf dem Cabernet Sauvignon dominiert. Dadurch sind die Weine aus Saint-Émilion in der Regel weicher und fruchtiger als Weine aus dem Médoc.

Einer der herausragenden Vertreter Saint-Émilions ist das Château Pavie. Es wird bereits in der Erstausgabe des Kompendiums „Bordeaux et ses vins“ von 1850 als eines der führenden Güter des Bordelais erwähnt. Wie auch andere Weingüter der Region machte es viele Besitzerwechsel durch, bis es 1998 von Gérard Perse, dem vormaligen Eigentümer der französischen Supermarktkette Hypermarché, für rund 30 Millionen Dollar übernommen wurde. Zuvor hatte er bereits drei weitere Weingüter erworben.

Weinberge und Weinkeller waren zu dieser Zeit in einem desaströsen Zustand. So stürzte 1974 der in den Fels geschlagene Weinkeller ein, 53 Barriques waren verloren. Also investierte der neue Eigentümer massiv in die Verbesserung der Infrastruktur. Die Weinberge wurden saniert, kränkelnde Rebstöcke ersetzt und einer der modernsten Weinkeller der ganzen Region angelegt – sieben Meter tief in der Erde, mit Platz für 700 Weinfässer.

Diese Investition sollte sich als außerordentlich lohnend erweisen. Denn das Terroir gilt als das Beste im gesamten Gebiet von Saint-Émilion. Die 37 Hektar Rebfläche ist in einzigartiger Weise verteilt. Sie liegen genau dort, wo das Kalksteinplateau Saint-Émilions zur Dordogne abfällt, wo Kiesablagerungen dominieren. Die ergibt zwei unterschiedliche Bodenstrukturen, hinzu kommen die Steillagen am Übergang vom Plateau zum Fluss. Eine Art natürliches Amphitheater mit idealer Südausrichtung.

Die für das Cuvée von Château Pavie verwendeten Rebsorten Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc haben hier das perfekte Terroir für ihre Bedürfnisse. Im Schnitt sind die Reben über 50 Jahre alt und liefern einen sehr niedrigen Ertrag von 30 Hektoliter pro Hektar. Hierdurch entstehen hoch konzentrierte Weine mit langer Lebensdauer.

Ein Château Pavie wird als samtig und vollmundig beschrieben, mit Aromen von roter und schwarzer Frucht, aber auch mit Anklängen von Zedernholz und Tabak. In Summe ist der Grand Vin von Pavie einer der ganz großen Bordeaux-Weine. Aber auch sein „kleiner Bruder“, der Zweitwein „Arômes de Pavie“, ist äußerst empfehlenswert.