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Oberhäuser Brücke Riesling Große Lage Auslese - 0,375 L 2022

Dönnhoff
  • Deutschland
  • Nahe
  • süß
29,50 €
pro Flasche 0,38 l (78,67 € / 1 Liter)
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Aus der vom VDP als Große Lage eingestuften Oberhäuser Brücke stammt diese exzellente Auslese von Dönnhoff. Gewaltiges Alterungspotenzial

Das Besondere an diesem Wein

Als Monopollage bezeichnet man einen Weinberg, der sich im Alleinbesitz eines Weinguts befindet. Eine absolute Seltenheit, da Winzer in der Regel nur einzelne Parzellen besitzen. Das Weingut Dönnhoff besitzt mit der Brücke in Oberhausen eine solche Monopollage. Doch damit nicht genug, denn es handelt sich um eine Große Lage, klassifiziert vom Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP). Die nur 1,1 Hektar umfassende Brücke erhielt ihren Namen von der nahegelegenen Luitpoldbrücke. In geschützter südsüdwestlicher Ausrichtung und mit 15 Prozent Neigung in Richtung Nahe sowie dem temperaturregulierenden Effekt des Flusses herrscht ein ideales Mikroklima. Die Blütephase beginnt hier früh im Jahr und in Folge profitieren die Beeren von einer sehr langen Vegetationsperiode. Das A und O, um konzentriertes, hocharomatisches Lesegut zu erhalten.

Der Riesling in der Oberhäuser Brücke wird vom Weingut Dönnhoff meist zu unterschiedlichen Erntezeitpunkten gelesen. Je nachdem, welcher fertige Wein entstehen soll. Um einen restsüßen Wein, wie diese Auslese zu erhalten, sind hohe Zuckerwerte und ein großes Maß an Aromatik zu gewährleisten. Dabei achtet ein Spitzenweingut wie Dönnhoff selbstverständlich auf kompromisslos hohe Qualität. Das äußert sich nicht zuletzt in der Selektion der Trauben: Per Hand wird ausschließlich gesundes Lesegut von den 25 bis 55 Jahre alten Reben ausgewählt, was in einem sehr geringen Ertrag von nur 20 Hektoliter pro Hektar resultiert.

Der von Tonschiefer und Löss-Lehm geprägte Boden der Oberhäuser Brücke lässt eine Riesling Spätlese entstehen, die sowohl Fülle und Cremigkeit besitzt als auch eine rassige Säure und die typische Schieferwürze. Dabei befindet sich die Fruchtsüße in perfektem Einklang mit der wohltuenden Frische des Weines. Die Auslese wird ausschließlich in Edelstahltanks vinifiziert, um die vielschichtige und tiefe Aromatik des Weines nicht zu beeinflussen.

Die Oberhäuser Brücke Riesling Auslese vom VDP-Weingut Dönnhoff ist ein hervorragendes Beispiel für einen restsüßen Wein der absoluten Spitzenklasse. Gut dosierte Süße, wenig Alkohol und eine energiereiche Säure lassen einen Wein entstehen, der ohne Weiteres noch 40 Jahre im heimischen Keller verbringen darf und eigentlich auch sollte, um dann zu den besten restsüßen Weinen der Welt zu gehören.

Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch

Im Glas tiefgelb mit goldenen Reflexen. Der Duft ist betörend und vielschichtig. Reife Aprikosen, Quitte, frische grüne Kräuter, Honig und etwas Malz. Im Mund trotz des Süßeeindrucks glasklar und unglaublich spannungsreich. Die Säure wirkt enervierend im extrem langen Abgang.

Jahrgang2022
Farbeweiß
HerkunftslandDeutschland
HerkunftsregionNahe
RebsorteRiesling
Geschmacksüß
Alkoholgehalt7.5% vol
QualitätsstufeQbA
Weinstilfruchtig & frisch
Trinktemperatur6-8 °C
Restsüße93.0 g/l
Säuregehalt9.0 g/l
Trinkreifejetzt und weitere 2-3 Jahre
Schmeckt zuAperitif, Dessert, Weichkäse
Schmeckt nachfruchtig, honigartig
Passt zuFür besondere Momente, Sommerabend
Ist veganJa
Auszeichnungnicht prämiert
AusbauEdelstahltank
VerschlussKorken
Hersteller/AbfüllerDönnhoff, Bahnhofstraße 11, 55585 Oberhausen an der Nahe, Deutschland
Artikelnummer2000014973

Weltklasse-Weine von der Nahe

Die Familie Dönnhoff gründete vor 250 Jahren im Dorf Oberhausen an der Nahe einen traditionellen Bauernhof, der neben dem Weinanbau auch Viehzucht und Gemüseanbau betrieb – Oberhausen und dieser Teil des Nahetals sind heute noch sehr ländlich. Die Landschaft ist ruhig und schön sowie von steilen Weinbergen geprägt, die dem Fluss von Norheim über Niederhausen und Oberhausen bis nach Schloßbockelheim folgen.

Das eigentliche Weingut Dönnhoff wurde erst in den 1920er-Jahren von Helmut Dönnhoffs Großvater Hermann gegründet. Helmut übernahm es 1966 von seinem Vater Hermann Jr.

Damals existierten nur vier Hektar Rebfläche und noch einiges an Ackerland. Letzteres wurde im Jahr 1971 verkauft und Helmut Dönnhoff widmete sich uneingeschränkt der Erzeugung von Qualitätswein.

Helmut Dönnhoff hat sich seitdem einen exzellenten Ruf als instinktiver Winzer erarbeitet, der sein natürliches Gespür eindeutig auch an seinen Sohn Cornelius weitergegeben hat – seit 2007 spielt er eine tragende Rolle im Weingut, die an Wichtigkeit immer mehr zunimmt.

Die Dönnhoffs glauben an das Handwerk und die Kunstfertigkeit, denn sie sind überzeugt, dass „die Weinherstellung allein keine Qualität bringen kann; sie kann nur die vorhandene Qualität bewahren“.

In den über 40 Jahren, die vergangen sind, seitdem Helmut seine Arbeit aufgenommen hat, hat sich zwar einiges verändert, aber das Bekenntnis zu Spitzenqualität ist von einer Generation zur nächsten erhalten geblieben. Mit gutem Grund gehört Dönnhoff nicht nur zu den besten Weingütern im Anbaugebiet Nahe, sondern zu den besten Produzenten Deutschlands.

Das Weingut ist inzwischen auf 28 Hektar angewachsen (Stand: 2022), aber Vater Helmut und Sohn Cornelius Dönnhoff sind überzeugt, dass diese Größe gleichzeitig Wunsch- und Maximalgröße ist. Denn mehr Wachstum würde bedeuten, dass das Gespann weniger Zeit in den Weinbergen und im Keller verbringen könnten, wo sie sich am wohlsten fühlen.

Cornelius ist genauso ein Denker wie sein Vater und die beiden haben die gleiche Auffassung von Weinherstellung, Weinanbau und Weinstilistik. Das legendäre Zitat von Helmut Dönnhoff – „das ganze Ding muss klingen“ – steht noch immer im Mittelpunkt ihrer Philosophie.

Dazu gehört auch eine besonders naturnahe Arbeit im Weinberg: Der Boden wird mit organischem Material wie Stroh und Kompost bedeckt, um Wasser zu speichern und Verdunstung und Erosion bei starken Regenfällen zu vermeiden. Die Rebstöcke werden an Drahtrahmen erzogen, die niedrig am Boden liegen, um von der Wärme des steinigen Oberbodens zu profitieren, und das in einer Dichte von rund 6000 Rebstöcken pro Hektar.

Die Trauben werden beim Weingut Dönnhoff immer von Hand in zwei bis drei selektiven Durchgängen geerntet. Um die an einen Laserstrahl erinnernde Präzision und Klarheit der Weine zu bewahren, werden die Trauben so schnell wie möglich gepresst – innerhalb von drei Stunden nach der Weinlese. Die spontan startende Gärung wird in Edelstahltanks, traditionellen Stückfässern (1200 Liter) und Doppelstückfässern (2400 Liter) aus deutscher Eiche durchgeführt.

Seit 1991 ist das Weingut Dönnhoff Mitglied im prestigeträchtigen Verband deutscher Prädikatsweingüter (VDP). Zudem gehört man zu der Vereinigung Wine in Moderation und besitzt eine Nachhaltigkeitszertifizierung von Fair’n Green.

80 Prozent der Rebfläche bei Dönnhoff ist mit Riesling bestockt. Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay und Sauvignon Blanc teilen sich die übrigen 20 Prozent. Neben Stillwein wird bei Dönnhoff auch ein Sekt hergestellt.

Dönnhoff besitzt in 10 Weinbergen Rebflächen, die vom VDP als Große Lage (Grand Cru) klassifiziert sind: Niederhäuser Hermannshöhle (Schiefer, Sandstein, Kalkstein), Niederhäuser Klamm (Porphyr, Lehm, Löss), Oberhäuser Brücke (Schiefer, Porphyr, Sandstein, Lehm), Oberhäuser Leistenberg (Schiefer), Schloßböckelheimer Felsenberg (Porphyr), Norheimer Kirschheck (Schiefer, Sandstein), Norheimer Dellchen (Schiefer, Porphyr), Kreuznacher Krötenpfuhl (Löß, Quarzit), Kreuznacher Im Kahlenberg (kiesiger Lehm) und Roxheimer Im Mühlberg (Buntsandstein).

Zusätzlich sind drei Dönnhoff-Rebflächen als VDP Erste Lage (Premier Cru) eingestuft: Kreuznacher Kahlenberg (kiesiger Lehm), Norheimer In der Kirschheck (Schiefer, Sandstein, Porphyr) und Roxheimer Höllenpfad (Buntsandstein).

Durchschnittliche Nährwerte je 100 ml

Allergenkennzeichnungenthält SULFITE

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