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Cider Dry
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Cider Dry

Flick
  • Deutschland
  • Rheingau
9,99 €
pro Flasche 0,75 null (13,32 € / 1 null)
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Hier trifft Rheingauer Winzerhandwerk auf lokale Äpfel und hessische Apfelwein-Tradition. So geht ernsthafter Cider, der auch als Essensbegleiter eine gute Figur macht.

Flick

Das Besondere an diesem Cider

Dieser Apfelwein stammt vom Weingut Joachim Flick in Flörsheim-Wicker, am Tor zum Rheingau. Das traditionsreiche VDP-Weingut bewirtschaftet knapp 20 Hektar Rebfläche, auf denen vor allem Riesling und Spätburgunder gedeihen. Doch neben Wein hat das Gut auch lokale Äpfel im Blick – Früchte aus der Region, die den Charakter der Landschaft in sich tragen. Die Wahl lokaler Apfelsorten bringt oft eine natürliche Säure und Tanninstruktur mit, die im fertigen Cider spürbar bleibt und ihm Rückgrat verleiht. Dieser Cider hat Präzision, Klarheit und ein rundherum erwachsenes Trinkprofil.

Flick versteht sich als Produzent mit Haltung – im Wein wie im Cider. Der Fokus liegt auf authentischen, ungeschönten Produkten, die zeigen, was in der Frucht steckt. Ziel ist ein eigenständiger Cider mit Charakter und Herkunft. Die Philosophie dahinter: Respekt vor der Frucht, Respekt vor der Region, Respekt vor dem Handwerk. Das Weingut setzt auf Transparenz und Reduktion, nicht auf Effekt – eine Haltung, die sich durch das gesamte Portfolio zieht.

Warum „Dry Cider"? Weil Trockenheit Raum schafft – für Säure, für Struktur, für die Frucht selbst. Trockene Cider haben in England und der Normandie eine lange Tradition, ebenso wie der herbe Äbbelwoi in Hessen, der seit Jahrhunderten trocken ausgebaut wird. Ein trockener Cider ist vielseitiger Speisenbegleiter, erfrischt klarer und zeigt mehr von der Apfelsorte als gesüßte Varianten. Er passt zu Fisch, zu Gemüse, zu herzhaften Gerichten – überall dort, wo Wein zu dominant wäre und Süße stören würde.

Wie der Cider schmeckt: fruchtig & frisch

In der Nase mürber Apfel mit Anklängen an Zimt, Nelken und getrocknete Apfelringe, dazu ein Hauch Leinen und Lavendelblüte. Am Gaumen knackig und frisch, mit prägnanter Apfelsäure und einer leicht kernigen Note, die Tiefe verleiht. Superfrisch, fein, sehr erwachsen. Gut zu Süßwasserfischen oder raffinierter Gemüseküche.

Farbeweiß
HerkunftslandDeutschland
HerkunftsregionRheingau
Alkoholgehalt6.5% vol
Weinstilfruchtig & frisch
Trinktemperatur8-10 °C
Restsüße35.8 g/l
Säuregehalt9.9 g/l
Trinkreifejetzt und weitere 1-2 Jahre
Auszeichnungnicht prämiert
VerschlussKorken
Hersteller/AbfüllerFlick, Straßenmühle, 65439 Flörsheim am Main, Deutschland
Artikelnummer2000015694

Royale Kostbarkeiten aus dem Rheingau

Knapp 20 Hektar Rebflächen nennt das Weingut Joachim Flick sein Eigen. Das Besondere daran: Die Lagen zählen zu den besten im Rheingau und der Wicker Nonnberg sowie der Königin Victoriaberg bei Hochheim befinden sich sogar im Alleinbesitz der Familie Flick. Von diesen Monopol genannten Lagen stammen dann auch die großen Kostbarkeiten des VDP-Weinguts aus Flörsheim. Das sind zu allererst die drei Großen Gewächse – die höchste Qualitätsstufe nach VDP Regularien – Wicker Nonnberg „Vier Morgen“, Hochheim Königin Victoriaberg „Dechantenruhe“ und Hochheim Hölle „Kantelborn“. Auch für die als Lagenweine klassifizierten Tropfen liefern der Königin Victoriaberg und der Nonnberg die Trauben. Für den Einstieg in den Flick’schen Genusskosmos eigenen sich die Guts- und Ortsweine besonders gut.

Das Kapital der ausgezeichneten Lagen will sorgsam gehütet sein. So erklärt sich, warum Reiner Flick auf nachhaltiges Arbeiten im Weinberg setzt: von der schonenden Bodenbearbeitung bis hin zur gezielten Ansiedlung von Nützlingen, vom Verzicht auf Herbizide bis zur biologischen Schädlingsbekämpfung und der ausschließlichen Verwendung von organischen Düngern. Von dieser sorgsamen Qualitätsphilosophie lässt sich der studierte Önologe auch bei seiner Arbeit im Keller leiten. Nur sehr behutsam setzt er beispielsweise die Reife im Holzfass ein. Reiner Flick übernahm 1992 das Weingut von seinem Vater Joachim, der erst 1973 den landwirtschaftlichen Mischbetrieb in ein Weingut umgewandelt hatte. Die Weinbautradition der Familie reicht zurück bis zu Johann Pilippo Flick, der bereits 1650 in Wicker seinen Wein anbaute.

Mit etwa 80 Prozent ist der Riesling die wichtigste Rebsorte des Weinguts, doch das Weingut Flick stellt auch Spätburgunder sowie Weißweine aus Grauem und Weißem Burgunder, Chardonnay und Sauvignon Blanc her. Doch im Mittelpunkt stehen klar die hochwertigen Riesling-Weine, die übrigens auch im englischen Königshaus traditionell hoch geschätzt sind. Seitdem Queen Victoria 1845 sich bei einer spontanen Weinprobe für den Riesling aus Hochheim begeisterte, findet der liebevoll „Hock“ genannte Wein regelmäßig den Weg in die königlichen Weinkeller. Der Winzer ergriff damals die Gunst der Stunde und bat die englische Königin, den Weinberg nach ihr benennen zu dürfen. Seitdem heißt die Heimat des legendären „Hock“ nun Königin Victoriaberg. Es ist auch Queen Victoria, der man gern das Zitat in den Mund legt „A Hock a day keeps the doctor away“. Wer also königliche Genussmomente sucht, ist beim Weingut Flick an der richtigen Adresse.

Durchschnittliche Nährwerte je 100 ml

Allergenkennzeichnungenthält SULFITE

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