Grauer Burgunder Kalkmergel trocken 2018

Friedrich Becker

Ein in Holz ausgebauter Grauburgunder von Ausnahmewinzer Friedrich Becker. Durch die lange Maischestandzeit zeigt er den leichten Roséton der Traubenschalen.

Kategorie Weißwein
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Geschmack trocken
Alkoholgehalt 13,0 % vol
Grauer Burgunder Kalkmergel trocken
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Flasche: 0.75 Liter (23,87 € / 1 Liter)

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Ein in Holz ausgebauter Grauburgunder von Ausnahmewinzer Friedrich Becker. Durch die lange Maischestandzeit zeigt er den leichten Roséton der Traubenschalen.

Kategorie Weißwein
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Geschmack trocken
Alkoholgehalt 13,0 % vol
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Über Grauer Burgunder Kalkmergel trocken

Weinbeschreibung

Das Besondere an diesem Wein

Von fast 50 Jahre alten Grauburgunder-Reben stammt dieser VDP-Gutswein von Friedrich Becker aus der Pfalz. Die Trauben für den Wein wachsen an Reben, die sowohl auf deutschem Boden als auch auf elsässischem Grund verwurzelt sind. Eine Besonderheit, die unbedingt zur Identität der Becker-Weine dazugehört. Die von einem besonders kalkhaltigen Boden stammenden Grauburgunder-Beeren weisen eine wunderbare Frische und Klarheit auf, so dass sie mit einer Extraportion Kraft und Fülle durchaus umgehen können, ja von ihr sogar profitieren. So wird das Rebmaterial nach der streng selektiven Ernte per Hand vier Tage lange mit Schalenkontakt vergoren. Eine vergleichsweise lange Zeit für einen Weißwein, die zudem eine Besonderheit von Grauburgunder augenscheinlich werden lässt: Die Schalen dieser Rebsorte besitzen eine zarte Rotfärbung, so dass der Kalkmergel von Becker einen leichten Roséton zeigt. Zudem erhält er durch die lange Maischestandzeit auch eine beeindruckende Struktur. So eignet sich der Wein ganz hervorragend für den Ausbau im Holz. Die Zeit in großen und kleinen Eichenfässern sorgt für eine besonders runde und harmonische Charakteristik – die sieben Monate dauernde Zeit auf der Feinhefe verstärkt diesen Eindruck zusätzlich. Das Ergebnis ist ein dicht gewobener, würzig anmutender Grauburgunder, der einen hervorragenden Essensbegleiter abgibt und die Rebsorte in neuem Glanz erstrahlen lässt.

Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch

Ein leuchtendes Gelb mit rosafarbenen Reflexe zeigt sich im Glas. Der Duft ist von gelben und roten Früchten geprägt – ein wahres Potpourri lässt sich hier entdecken. Aber auch leicht würzige Noten, die auf den dezenten Ausbau im Holz hinweisen. Im Mund wunderbar saftig um mit einer hervorragenden Säure ausgestattet. Im Abgang zeigt sich eine beeindruckende Struktur und Länge.

Was Kritiker zu dem Wein sagen

90 Punkte von Falstaff

„Roséfarben, Birne, Hagebutte, Klarapfel. Ein Anflug von Holz und Hefe. Im Mund straff und beinahe streng, der Sortentyp ist mit Stoffigkeit und sehr moderatem Alkohol konterkariert, hochwertige Phenole, griffig, ein Hauch Süße hinter ganz leichten Grüntönen“.

Geschmack & Moment

Schmeckt zu:

Fisch
Geflügel
Hartkäse

Schmeckt nach:

fruchtig
mineralisch

Passt zu:

Dinner for two
Ein Abend unter Freunden

Steckbrief

Farbe weiß
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Rebsorte Grauburgunder
Geschmack trocken
Weinstil fruchtig & frisch
Qualitätsstufe Q.b.A.
Alkoholgehalt 13,0 % vol
Trinktemperatur 8 °C
Restsüße 4,5 g/l
Säuregehalt 7,9 g/l
Trinkreife jetzt und weitere 3 Jahre
Ausbau Holzfass
Verschluss Schraubverschluss
Hersteller Friedrich Becker, Hauptstraße 29, 76889 Schweigen-Rechtenbach, Deutschland
Jahrgang 2018
Allergenkenn-
zeichnung
enthält SULFITE
Artikelnummer 2000013965
GTIN 4260059990547

Friedrich Becker

Friedrich Becker

Burgund-Ambitionen in der Pfalz

Wie bei vielen Weingütern in den deutschen Anbaugebieten, war auch bei Becker in der südlichen Pfalz zunächst ein Mischbetrieb zu finden. Eine Kombination aus Weinbau, konventioneller Landwirtschaft und Viehzucht war bis in die 1970er-, 1980er-Jahre keine Seltenheit.

Doch Friedrich Becker erkennt schnell das besondere Potential der gutseigenen Hanglagen rund um das Örtchen Schweigen, nahe der französischen Grenze. Als er 1973 den Familienbetrieb übernimmt, nimmt er sofort tiefgreifende Veränderungen vor: Die volle Konzentration auf den Weinbau auf der einen Seite und der Austritt aus der Winzergenossenschaft auf der anderen Seite. Im gleichen Jahr füllt er den ersten eigenen Wein auf die Flaschen und markiert seitdem die Etiketten mit der Illustration eines kleinen Fuchses. Heute ein das Markenzeichen der Weine von Friedrich Becker.

In den folgenden Jahrzehnten macht sich der qualitätsbesessene Winzer vor allem durch seine Spätburgunder-Rotweine (Pinot Noir) einen Namen. Diese gehören heute zu den besten des Landes, ja wahrscheinlich der ganzen Welt. Und auch die für Deutschland eher untypische Weißwein-Rebsorte Chardonnay genießt bei Friedrich Becker einen besonderen Stellenwert. Der Grund für den Faible für diese beiden Rebsorten ist offensichtlich: Es sind die großen Weine des Burgunds, die von Anfang an das Schaffen von Friedrich Becker inspirieren und lenken.

Trotz allem Winzertalent wäre ein solch ambitioniertes Ziel ohne die hervorragenden Lagen des Weinguts nicht erreichbar. Die Weinberge von Friedrich Becker zeichnen sich durch einen besonders hohen Kalkgehalt aus – ein Garant für mineralisch geprägte Weine, die über ein besonders hohe Maß an Klarheit und Präzision verfügen. Eine weitere Besonderheit besteht in der Tatsache, dass einige Weinlagen von Becker offiziell bereits im französischen Elsass liegen. Diese Rebbestände sind besonders hochwertig und nur ein recht kompliziertes Bürokratieverfahren lässt diese länderübergreifende Nutzung überhaupt zu.

Die besonders naturnahe Arbeit im Weinberg und die möglichst geringe Einflussnahme bei der Vinifikation im Keller sind bei Friedrich Becker gelebte Selbstverständlichkeiten. Mit diesen Überzeugungen ist Sohnemann Fritz Becker Junior praktisch groß geworden. Er führt das Weingut mittlerweile gemeinsam mit seinem Vater und hat sich in den letzten Jahren vor allem der qualitativen Verbesserung der Weißweine jenseits des etablierten Chardonnays verschrieben. Mit Erfolg: Auch die Weißburgunder- und Riesling-Weine gehören nun zu den besten des Landes. Halbe Sachen macht man beim Weingut Becker nicht!

Ein weiterer Beleg dafür ist die Tatsache, dass Friedrich Becker bereits seit dem Jahr 2000 Mitglied in dem prestigeträchtigen Verband der deutschen Prädikatsweingüter (VDP) ist. Dennoch bleiben die Beckers bescheiden und lehnen daher eine betriebswirtschaftlich orientierte Expansion weitestgehend ab. 30 Hektar Rebfläche nennt das Weingut sein Eigen und die Jahresproduktion beträgt 120.000 Flaschen. Beides Zahlen, die beweisen, dass es Friedrich Becker um hohe Qualität geht, die sich zwangsläufig in geringer Quantität niederschlägt.

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