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Seite 1

Castello di Verrazzano

Castello di Verrazzano

Toskanisches Urgestein

Zwischen Florenz und Siena, auf dem Gebiet von Greve in Chianti, liegt das Castello di Verrazzano. Offizielle Dokumente aus dem 12. Jahrhundert beschreiben bereits die Weinberge von Verrazzano. Und wiederum aus dem 14. Jahrhundert finden sich Belege dafür, dass auf dem Land des Castellos Wein hergestellt wurde.

1485 wurde auf dem Anwesen der Seefahrer Giovanni da Verrazzano geboren und sollte dem Castello schließlich seinen Namen geben. Nicht zuletzt, da er als erfolgreicher Forscher und Seefahrer die Bucht des heutigen New York und den größten Teil der Ostküste der Vereinigten Staaten entdeckte.

Das Erstaunlichste: Seit 1000 Jahren sind die Grenzen des Besitzes unverändert geblieben. Zudem wechselte in diesem Zeitraum nur zweimal der Familienbesitz, wobei der heutige Besitzer – die Familie Cappellini – den Betrieb in den vergangenen Jahren in ein modernes Premium-Weingut umgewandelt hat.

42 Hektar Weinberge, die sich auf einer Höhe von 260 bis 380 Metern erstrecken, nennt man aktuell sein eigen. Der Boden hier ist steinig und besonders kalkhaltig. Beste Voraussetzungen für Weine der Rebsorte Sangiovese, die auf Mineralität und Frische setzen.

Castello di Verrazzano zählt zweifellos zu den bedeutendsten Weingütern des Gebietes. Die Anbaumethode folgt den Tradition im Chianti Classico-Gebiet: Alle Trauben werden von Hand gelesen und die unweite Lage des Weinkellers erlaubt eine schnelle Verarbeitung des Leseguts. Der antike Fasskeller stammt aus dem 16. Jahrhundert – diese feuchten und kühlen Bedingungen sind ideal für die Herstellung von Chianti Classico und Chianti Classico Riserva. Zudem findet sich hier ein Archiv des Castello Verrazzano mit Weinen, die bis zum Jahrgang 1924 zurückreichen.

1958 übernahm Luigi Cappellini das Anwesen und begann eine geduldige Restaurierungsarbeit, die unter Berücksichtigung der historischen und architektonischen Besonderheiten des Ortes das Castello in seiner alten Pracht wiederherstellte. Der landwirtschaftliche Teil wurde nach altem Vorbild wieder aufgebaut und die Weinberge neu bepflanzt.

Cappellini verstand sofort den Wert der reichen Geschichte und die idealen Voraussetzungen für den Weinbau. Er legte den Grundstein für den aktuellen Erfolg der Weine vom Castello di Verrazzano.