Champagner Brut

Ruinart

Diese Cuvée aus Chardonnay, weiß gekeltertem Pinot Noir sowie Pinot Meunier ist der Inbegriff eines klassischen Champagners auf Spitzenniveau.

Kategorie Prickelndes
Herkunftsland Frankreich
Herkunftsregion Champagne
Geschmack brut
Prickler-Art Champagner
Alkoholgehalt 12,0 % vol
Champagner Brut
49,90 €
Flasche: 0.75 Liter (66,53 € / 1 Liter)

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Diese Cuvée aus Chardonnay, weiß gekeltertem Pinot Noir sowie Pinot Meunier ist der Inbegriff eines klassischen Champagners auf Spitzenniveau.

Kategorie Prickelndes
Herkunftsland Frankreich
Herkunftsregion Champagne
Geschmack brut
Prickler-Art Champagner
Alkoholgehalt 12,0 % vol
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Über Champagner Brut

Weinbeschreibung

Das Besondere an diesem Wein

Die Komposition eines Champagners aus den Rebsorten Chardonnay und Pinot Noir hat Tradition. Stammt ein solcher Schaumwein dann vom ältesten Champagner-Haus überhaupt, erhält das Wort Tradition einen ganz besonderen Klang. Bereits 1729 nahm Ruinart seine Geschäftstätigkeit auf und bis heute zählen die Champagner des Hauses zu den besten der Welt. Im R Champagner Brut kommen 40 Prozent Chardonnay zum Einsatz – eine Rebsorte, die bei Ruinart seit jeher einen ganz besonderen Stellenwert einnimmt. Diese aromatische, Frische spendende Traube wird im R durch 49 Prozent weiß gekelterten Pinot Noir ergänzt, der dem Schaumwein ein besonderes Maß an Tiefe, Komplexität und Struktur verleiht. Die weiteren 11 Prozent Pinot Meunier sorgen für zusätzliche aromatische Vielschichtigkeit. Alle Trauben für den Wein werden per Hand gelesen. Um den R Champagner Brut bereits in perfekter Trinkreife anzubieten, stammen bis zu 25 Prozent der Grundweine aus den zwei vorangegangenen Jahren.

Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch

Im Glas glänzt ein helles und klares Goldgelb. Die feine Kohlensäure wirkt kräftig und steigt mit einer dünnen Perlenschnur nach oben. Der Duft ist fein und frisch und wird durch Aromen von Aprikose, Haselnuss und Mandel geprägt. Aber auch die typischen Brioche- und Biskuit-Noten lassen sich ausmachen. Ein subtiler Eindruck von weißen Blumen und Gewürzen erhöht die Komplexität an der Nase. Im Mund dann sehr elegant, aber auch mit vollem Körper. Reife Fruchtaromen, die an Mandarine und Nektarine erinnern, treten in den Vordergrund und schwingen im sehr langen Abgang fort. Die gut integrierte Dosage wirkt in perfekter Harmonie mit der vom Chardonnay herrührenden Frische.

Geschmack & Moment

Schmeckt zu:

Hartkäse
Meeresfrüchte
Weichkäse

Schmeckt nach:

fruchtig
spritzig-frisch

Passt zu:

Dinner for two
Für besondere Momente

Steckbrief

Farbe weiß
Herkunftsland Frankreich
Herkunftsregion Champagne
Rebsorte Chardonnay,
Pinot Noir
Geschmack brut
Weinstil fruchtig & frisch
Qualitätsstufe A.O.C.
Alkoholgehalt 12,0 % vol
Trinktemperatur 8 °C
Trinkreife jetzt und weitere 3 Jahre
Ausbau Edelstahltank
Verschluss Korken
Verpackung Flasche
Hersteller Ruinart, 4 Rue des Crayères, 51100 Reims, Frankreich
Allergenkenn-
zeichnung
enthält SULFITE
Artikelnummer 2000013657
GTIN 3185370283905

Ruinart

Champagner-Haus mit bewegter Geschichte

Das Champagner-Haus Ruinart wurde offiziell bereits 1729 gegründet – nur kurze Zeit nachdem ein königlicher Erlass den Transport von Champagner in 50 bis 100 Flaschen fassenden Körben legitimiert hatte. Zuvor durfte auch Champagner nur in Fässern transportiert werden. Es ist demnach wenig erstaunlich, dass der Handel mit Champagner erst ab diesem Jahr richtig in Gang geriet.

Zu dieser Zeit arbeitete Nicolas Ruinart für seinen Vater im Stoffhandel. Doch war es sein Onkel Dom Thierry Ruinart – ein visionärer Benediktinermönch zu Zeiten von Ludwig XIV. – der die vielversprechende Zukunft des „Weines mit Bläschen“ erkannte und Nicolas schließlich überredete, mit einer eigenen Champagner-Manufaktur sein Glück zu versuchen. Frankreich stand bereits unter der Herrschaft des jungen Königs Ludwig XV. und ein genussorientierter Lebensstil begann den Markt zu beeinflussen. Nicolas Ruinart verfasste dann am 1. September 1729 seine berühmte Schrift über den „Wein mit Bläschen“. Dieses Dokument gilt heute als Gründungsdokument des Champagner-Hauses Ruinart – dem ersten seiner Art überhaupt.

Die Anfänge waren mit nur 170 Flaschen, die 1730 verkauft wurden, sehr bescheiden. Zu diesem Zeitpunkt kümmerte sich Nicolas Ruinart parallel noch um den väterlichen Textilhandel, stellte aber schnell fest, dass sich dieser Markt rückläufig entwickelte. So gab er im Jahr 1735 den Stoffhandel auf, um sich ganz und gar dem immer umfangreicheren Handel mit Champagner zu verschreiben. So konnte er 1731 bereits 3.000 Flaschen verkaufen. 30 Jahre später waren es schon 36.000 Flaschen und seine Kunden waren nicht nur in Frankreich, sondern auch in Südbelgien zu finden. Die Kunden von Ruinart bestanden vor allem aus der reichen Mittelschicht und vor allem den Adligen.

In den folgenden 30 Jahren entwickelte sich Ruinart in großen Schritten weiter: 1764 trat Nicolas Sohn Claude in das Geschäft ein und auch der Exportumsatz wuchs kontinuierlich an. In diesem Zuge erwies sich vor allem Deutschland als aufstrebender Markt für Ruinart. Während der folgenden Jahre reiste Claude durch die Welt, um nach weiteren Märkten zu suchen – beispielsweise nach Amerika und Russland. Zu dieser Zeit ein aufwändiges Unterfangen. So entwickelt die Familie Ruinart das Haus stetig weiter.

Die ständig zunehmende Aktivität erforderte auch neue Lagerlösungen. Ruinart untersuchte in diesem Zuge die Möglichkeit, alte römische Kreidekeller zu nutzen. Bis dahin lagerte man die kostbaren Champagnerflaschen in den Kellern der Privathäuser, und das erwies sich als unzureichend. Da die Kreidekeller beste Voraussetzungen für die Lagerung von Champagner boten, erwarb Claude Ruinart kurzerhand gleich mehrere davon.

Im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts investierte das Haus in zusätzliche Weinberge, erweiterte die Keller und baute auch die Klientel weiter aus. Wichtige Märkte waren zu diesem Zeitpunkt vor allem England und die USA.

Der Erste Weltkrieg, die Weltwirtschaftskrise von 1929 und der Zweite Weltkrieg gingen dann natürlich auch an Ruinart nicht schadlos vorüber: 1946 waren in Paris nur noch 10.000 Flaschen Ruinart vorhanden und man zählte lediglich zwei aktive Kunden - Ruinart stand kurz vor dem Ruin. Im selben Jahr übernahm dann aber Bertrand Mure, ein Mitglied der Familie, das Haus, um die Marke Ruinart von Grund auf neu aufzubauen. Mit großem Erfolg!

Mit dieser glorreichen Vergangenheit ist Ruinart auch heute noch eine der angesehensten und begehrtesten Champagner-Marken überhaupt. Ruinart wird derzeit von Frédéric Dufour geleitet und sein Kellermeister ist Frédéric Panaïotis. Aktuell produziert das Champagner-Haus schätzungsweise 3 Millionen Flaschen pro Jahr.

Champagner von Ruinart zeichnen sich durch einen ungewöhnlich hohen Anteil an Chardonnay in den Cuvées aus, was zu einer feinen Frische und Eleganz in Verbindung mit einer spürbaren Kraft führt.