Schloßberg Silvaner Spätlese 1971

WG Achkarren

Aus dem fernen Jahrgang 1971 grüßt diese eindrucksvoll ausgewogene Silvaner Spätlese vom Kaiserstuhl mit Frucht und erdigen Nuancen.

Kategorie Silvaner
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Baden
Geschmack lieblich
Alkoholgehalt 12,0 % vol
Schloßberg Silvaner Spätlese
69,95 €
Flasche: 0.7 Liter (99,93 € / 1 Liter)

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Aus dem fernen Jahrgang 1971 grüßt diese eindrucksvoll ausgewogene Silvaner Spätlese vom Kaiserstuhl mit Frucht und erdigen Nuancen.

Kategorie Silvaner
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Baden
Geschmack lieblich
Alkoholgehalt 12,0 % vol
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Über Schloßberg Silvaner Spätlese

Weinbeschreibung

Das Besondere an diesem Wein

Auf dem Schlossberg mit seinen Böden aus verwittertem Vulkangestein fühlt sich auch der Silvaner ausgesprochen wohl. Die vor allem aus Franken bekannte Rebsorte gewinnt hier, in dem vom VDP als Große Lage qualifizierten Weinberg, zusätzliche mineralische Töne. Es sind diese Einschläge, die sich in gereiften Silvanern deutlicher zeigen, und die ansonsten so hervorstechenden Fruchtaromen von Pfirsich, exotischen Früchten und Zitrusnoten einfangen.

Dies gilt erst Recht für einen als Spätlese ausgebauten Silvaner des Jahrgangs 1971. Solch ein Prachtstück findet sich im Raritätenkeller der Winzergenossenschaft Achkarren am Kaiserstuhl. In dieser wahren Schatzkammer für Fans gereifter Weine reichen die umsorgten Flaschen bis zum Jahrgang 1942 zurück. Umso wichtiger, dass die Silvaner Spätlese direkt vom Erzeuger kommt und man sich der professionellen Lagerung des Weins unter besten Umständen sicher sein kann. Daher ist es schade, den 1971er Jahrgang nur als exklusives Geschenk für Jubiläen und Ehrungen zu sehen. Das rückt die reine Mathematik in den Vordergrund, bei diesem Wein geht es jedoch um puren Genuss und ein einmaliges Erlebnis. Der Wein ist übrigens in damals üblichen 0,7-Liter-Flaschen abgefüllt.

Hinweis: Selbst bei optimalen Bedingungen für einen guten Reifeprozess können Weine dieses Alters Qualitätsunterschiede aufweisen.

Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild

Ein helles Gelb lockt im Glas samt goldener Reflexe. Feinfruchtiger Aromenstrauß an der Nase, vor allem aber treten erdige Töne hervor, eine Spur Kräuternoten dazu. Vielschichtig, ausgreifend dann im Mund, wobei die feine Restsüße perfekt mit den erdigen Nuancen und der moderaten Säure harmoniert. Eindrucksvoll ausgewogen.

Geschmack & Moment

Schmeckt zu:

Aperitif
Asiatisch
Dessert

Schmeckt nach:

exotisch
honigartig

Passt zu:

Für besondere Momente

Steckbrief

Farbe weiß
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Baden
Rebsorte Silvaner
Geschmack lieblich
Weinstil harmonisch & mild
Qualitätsstufe Spätlese
Alkoholgehalt 12,0 % vol
Trinktemperatur 8-10 °C
Ausbau Edelstahltank
Verschluss Naturkorken
Verpackung Flasche
Hersteller WG Achkarren, Schloßbergstraße 2, 79235 Vogtsburg im Kaiserstuhl, Deutschland
Jahrgang 1971
Allergenkenn-
zeichnung
enthält SULFITE
Artikelnummer 2000014154
GTIN 4388195501196

WG Achkarren

WG Achkarren

Mit vereinten Kräften

Achkarren ist ein Ortsteil von Vogtsburg im Kaiserstuhl – der größten Weinbaugemeinde Deutschlands. Hier gründen 16 Winzer im Jahr 1929 eine Genossenschaft. Zu dieser Zeit noch kein leichtes Unterfangen und mit großen, finanziellen Risiken verbunden. So kann die Winzergenossenschafft Achkarren zwar zwei Jahre später bereits etwas über 100 Mitglieder verzeichnen, doch stellen Investitionen immer noch ein gewaltiges Wagnis dar. So zum Beispiel der 1931 durchgeführte Kellerneubau mit dem Ziel ein Fassungsvermögen von 300.000 Liter zu erhalten. Zur damaligen Zeit gigantische 50.000 Mark müssen dafür als Kredit aufgenommen werden. Ein ausbleibender Erfolg dieser Erweiterung hätte Dutzende Existenzen zerstört. 

Wie wir heute wissen ist glücklicherweise alles gut gegangen und der Erfolg ist nachhaltig: Achkarren wurde 2019 vom Magazin Weinwirtschaft zur besten Winzergenossenschaft Badens und zur Nummer Zwei in Deutschland gewählt. Ein Teil des großen Erfolges der aktuell 277 Mitgliedswinzer ist sicherlich die Auswahl der gepflanzten Rebsorten: Der nicht erst heute so beliebte Grauburgunder dominiert auf rund einem Drittel der 190 Hektar Gesamtrebfläche, gefolgt von Spät- und Weißburgunder sowie Müller-Thurgau.

Bei den Weinbergen sind es vor allem zwei Einzellagen, die stets für gute Weine sorgen: Des Achkarrer Schlossberg ist eine Steillage mit vulkanischen Verwitterungsböden. Ideal für mineralisch geprägte Burgunderweine. Der Castellberg wiederum sorgt mit seinem etwas „fetteren“ Löss-Lehmboden auf den Rebterrassen für Weine mit dichterer Struktur.

Und noch eine Besonderheit bei Achkarren: In der hauseigenen Vinothek lassen sich noch alte Weine bis zum Jahrgang 1942 käuflich erwerben. Eine wahre Schatzkammer also, die vor allem für den Kauf von Geburtstags- und Jubiläumsweine bestens gefüllt ist.

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