Saulheim Spätburgunder Kalkstein trocken 2018

Thörle

Ein exzellent gelungener Spätburgunder, der mit aromatischer Komplexität und kristallklarem Mundgefühl begeistert. Auf dem Niveau eines Großen Gewächses.

Kategorie Rotwein
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Rheinhessen
Geschmack trocken
Alkoholgehalt 13,0 % vol
Saulheim Spätburgunder Kalkstein trocken
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15,00 €
Flasche: 0.75 Liter (20,00 € / 1 Liter)

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Ein exzellent gelungener Spätburgunder, der mit aromatischer Komplexität und kristallklarem Mundgefühl begeistert. Auf dem Niveau eines Großen Gewächses.

Kategorie Rotwein
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Rheinhessen
Geschmack trocken
Alkoholgehalt 13,0 % vol
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Über Saulheim Spätburgunder Kalkstein trocken

Weinbeschreibung

Das Besondere an diesem Wein

Die Bezeichnung dieses Spätburgunders vom rheinhessischen Weingut Thörle verrät uns neben der Angabe der Rebsorte noch zwei Dinge: die Herkunft aus der Ortsgemarkung Saulheim und die kalkreichen Eigenschaften des Bodens dort. Angaben wie Erstes Gewächs oder Großes Gewächs fehlen – schlichtweg, da Thörle (noch) kein Mitglied im prestigeträchtigen Verband Deutscher Prädikatsweingüter ist. So kommt der Wein auf den ersten Blick reichlich bescheiden daher und lässt keinen Spätburgunder auf Spitzenniveau erwarten. Doch mit dem ersten Schluck im Glas wandelt sich die Wahrnehmung drastisch. Bereits die komplexe Nase verrät, dass eine VDP-Klassifikation nicht immer sein muss, um einen Wein von ausgezeichneter Güte zu erhalten. Der präzise, klare und frische Eindruck am Gaumen untermauert diese Erkenntnis. Dabei trumpft der Saulheim Spätburgunder Kalkstein zusätzlich mit einer vollen und würzigen Struktur auf.

Es wundert demnach nicht, dass dieser Rotwein mit großem Aufwand hergestellt wird. Die Trauben werden per Hand zu einem Zeitpunkt geerntet, bei dem das Verhältnis zwischen Aroma, Säure und Reife optimal ist. Das Lesegut wird anschließend 20 Tage lange vergoren. Dieser Prozess startet ausschließlich spontan durch wilde Hefen, die sich auf den Beerenschalen befinden. Anschließend wird der äußerst extraktreiche Wein 21 Monate in französischen Barriquefässern ausgebaut – dabei kommt ein Viertel neue Fässer und ein Dreiviertel gebrauchte Fässer zum Einsatz, um den Einfluss des Holzes optimal zu dosieren.

Auch wenn das Weingut Thörle kein Geheimtipp mehr ist, stellt dieser Spätburgunder eine nur noch seltene Möglichkeit dar, einen Wein dieser Rebsorte auf solch hohem Niveau für einen vergleichsweise attraktiven Preis zu erwerben. Das hat mittlerweile auch die internationale Weinkritik verstanden und vergibt Punkte weit über 90 Punkten.

Wie der Wein schmeckt: samtig & weich

Im Glas mit einem mittleren Rubinrot. Der Duft ist ein Potpourri aus roten und schwarzen Beeren. Ergänzt durch rebsortentypische Eindrücke von feuchter Erde, Tabak und Wacholder. Im Mund gut strukturiert, mit einer sehr klaren und reif wirkenden Frucht. Auch etwas Rauch und geröstete Haselnüsse durch den Ausbau im Holz. Im Abgang saftig, straff und von guter Säure geprägt.

Was Kritiker zu dem Wein sagen

94 Punkte von James Suckling

„Welch hinreißende (schwarz-saure) Kirschnase und verführerische Textur dieser konzentrierte Pinot Noir besitzt. Das Eichenholz ist schon fast perfekt integriert. Super Zusammenspiel von samtigen Tanninen und mineralischer Säure im langen Abgang.“

Geschmack & Moment

Schmeckt zu:

Kalb
Lamm
Rind

Schmeckt nach:

beerig
blumig-duftig
kräutrig

Passt zu:

Für besondere Momente
Zum Grillen

Steckbrief

Farbe rot
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Rheinhessen
Rebsorte Spätburgunder
Geschmack trocken
Weinstil samtig & weich
Qualitätsstufe Q.b.A.
Alkoholgehalt 13,0 % vol
Trinktemperatur 16-18 °C
Restsüße 0,7 g/l
Säuregehalt 5,9 g/l
Trinkreife jetzt und weitere 3 Jahre
Ausbau Barrique
Verschluss Naturkork
Verpackung Flasche
Hersteller Thörle, Am Norenberg 0, 55291 Saulheim, Deutschland
Jahrgang 2018
Allergenkenn-
zeichnung
enthält SULFITE
Ist vegan Nein
Artikelnummer 2000014400
GTIN 4260418970227

Thörle

Tradition trifft auf Moderne
Seit dem 17. Jahrhundert lässt sich dokumentieren, dass die Familie Thörle im rheinhessischen Saulheim Weinbau betreibt. Zunächst als Mischbetrieb und Lieferant an die örtliche Genossenschaft füllt man seit 1985 eigenen Wein in die Flaschen.

Richtig durchgestartet ist das Weingut Thörle aber erst im Jahr 2006. Zu diesem Zeitpunkt übernahmen Christoph und Johannes Thörle das Weingut ihrer Eltern und das mit ambitionierten Zielen: Nicht weniger als ein Spitzenweingut wollten sie aus dem Traditionshaus machen. Heute lässt sich mit Fug und Recht sagen: mission accomplished! Das beweisen nicht zuletzt zahlreiche Auszeichnungen der Thörle-Weine.

In Sachen Rebsorten gehen die beiden Brüder keine Experimente ein, denn sie wissen genau, dass vor allem die „Klassiker“ auf den kalkreichen Böden ihrer Weingutslagen hervorragende Ergebnisse bringen. Riesling, Silvaner und die Burgunderrebsorten gehören zum Repertoire bei Thörle und stehen für ein hohes Maß an Authentizität.

19 Hektar Rebfläche werden aktuell in den Saulheimer Einzellagen Hölle, Schlossberg und Probstey bestellt. Hier in den Hügeln des nördlichen Rheinhessens ist der Kalkanteil im Boden sehr hoch – ideale Voraussetzung für spannungsreiche Weine, die mit Mineralität und einer gewissen Salzigkeit begeistern.

Die Weinberge allein bieten aber noch nicht die Voraussetzungen für Spitzenweine. Erst intensive Handarbeit und kompromisslose Ertragsreduzierung sorgen für eine bestmögliche Weinqualität. Im Keller setzen die Thörles auf lange Maischestandzeiten und einen spontan startenden Gärprozess durch natürliche Hefen. Im Ergebnis reflektieren die Weine eine überzeugende Mischung aus rheinhessischer Typizität und Winzerhandwerk auf ganz hohem Niveau.

Zwar ist das Weingut Thörle längst kein Geheimtipp mehr, doch ist es sicherlich eines, das es für viele Weinfreunde noch zu entdecken gilt.

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