Pinot Noir B trocken 2015

Friedrich Becker

16 Monate reift dieser Spätburgunder von Friedrich Becker in französischen Eichenholzfässern. Ein großer Aufwand in dieser Preisklasse, der sich mehr als lohnt.

Kategorie Rotwein
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Geschmack trocken
Alkoholgehalt 13,5 % vol
Pinot Noir B trocken
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17,00 €
Flasche: 0.75 Liter (22,67 € / 1 Liter)

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16 Monate reift dieser Spätburgunder von Friedrich Becker in französischen Eichenholzfässern. Ein großer Aufwand in dieser Preisklasse, der sich mehr als lohnt.

Kategorie Rotwein
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Geschmack trocken
Alkoholgehalt 13,5 % vol
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Über Pinot Noir B trocken

Weinbeschreibung

Das Besondere an diesem Wein

Der Spätburgunder B von Friedrich Becker beweist, dass erstklassiger Spätburgunder enorm von dem Ausbau in Eichenholzfässern profitieren kann. Allerdings nur dann, wenn der Winzer ein besonderes Geschick dafür besitzt. Denn die feine Aromatik eines Spätburgunders würde durch den Einsatz von (zu viel) neuem Holz überlagert werden. Diese Gefahr besteht bei den Weinen von Friedrich Becker nie. Er gilt nicht umsonst als eine wahre Spätburgunder-Koryphäe in Deutschland. So liefert sein VDP-Gutswein Spätburgunder B nur sehr dezente aromatische Hinweise auf den Ausbau im Holz. Stattdessen erhält der Wein durch die Eiche eine samtweiche Statur, die dennoch körperreich anmutet. Und darin liegt die wahre Kunst bei der Herstellung von hochwertigen Pinot Noirs: Diese filigranen, farblich eher hellroten Weine mit aromatischer Komplexität auszustatten und ihnen eine Struktur mit auf den Weg zu geben, die eine lange Entwicklungszeit möglich macht. Begünstigt durch die gute Säure, die durch den kalkgeprägten Boden rund um den Pfälzer Ort Schweigen garantiert wird. So ist es wenig verwunderlich, dass der Spätburgunder B erst nach vier bis fünf Jahre zu Hochformen aufläuft und locker mehr als 10 Jahre reifen kann. Ein Wein, der bereits das ganze Potential von Friedrich Becker aufzeigt.

Wie der Wein schmeckt: samtig & weich

Mit einem klaren Rubinrot mit dunklen Reflexen zeigt sich der Spätburgunder B im Glas. Der Duft des Weines erinnert an Gewürze, Tabak, feuchten Waldboden, aber auch an Walderdbeeren, reife Schwarzkirschen und rote Johannisbeeren. Im Mund dann sehr saftig und mit vitaler Säure ausgestattet. Im Abgang gut strukturiert und mit beachtlicher Länge.

Geschmack & Moment

Schmeckt zu:

Kalb
Pasta
Pizza

Schmeckt nach:

beerig
würzig

Passt zu:

Dinner for two
Tapas & Snacks

Steckbrief

Farbe rot
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Pfalz
Rebsorte Spätburgunder
Geschmack trocken
Weinstil samtig & weich
Qualitätsstufe Q.b.A.
Alkoholgehalt 13,5 % vol
Trinktemperatur 16 °C
Restsüße 0,1 g/l
Säuregehalt 5,8 g/l
Trinkreife jetzt und weitere 3 Jahre
Ausbau Holzfass
Verschluss Schraubverschluss
Hersteller Friedrich Becker, Hauptstraße 29, 76889 Schweigen-Rechtenbach, Deutschland
Jahrgang 2015
Allergenkenn-
zeichnung
enthält SULFITE
Artikelnummer 2000013968
GTIN 4260059993333

Friedrich Becker

Friedrich Becker

Burgund-Ambitionen in der Pfalz

Wie bei vielen Weingütern in den deutschen Anbaugebieten, war auch bei Becker in der südlichen Pfalz zunächst ein Mischbetrieb zu finden. Eine Kombination aus Weinbau, konventioneller Landwirtschaft und Viehzucht war bis in die 1970er-, 1980er-Jahre keine Seltenheit.

Doch Friedrich Becker erkennt schnell das besondere Potential der gutseigenen Hanglagen rund um das Örtchen Schweigen, nahe der französischen Grenze. Als er 1973 den Familienbetrieb übernimmt, nimmt er sofort tiefgreifende Veränderungen vor: Die volle Konzentration auf den Weinbau auf der einen Seite und der Austritt aus der Winzergenossenschaft auf der anderen Seite. Im gleichen Jahr füllt er den ersten eigenen Wein auf die Flaschen und markiert seitdem die Etiketten mit der Illustration eines kleinen Fuchses. Heute ein das Markenzeichen der Weine von Friedrich Becker.

In den folgenden Jahrzehnten macht sich der qualitätsbesessene Winzer vor allem durch seine Spätburgunder-Rotweine (Pinot Noir) einen Namen. Diese gehören heute zu den besten des Landes, ja wahrscheinlich der ganzen Welt. Und auch die für Deutschland eher untypische Weißwein-Rebsorte Chardonnay genießt bei Friedrich Becker einen besonderen Stellenwert. Der Grund für den Faible für diese beiden Rebsorten ist offensichtlich: Es sind die großen Weine des Burgunds, die von Anfang an das Schaffen von Friedrich Becker inspirieren und lenken.

Trotz allem Winzertalent wäre ein solch ambitioniertes Ziel ohne die hervorragenden Lagen des Weinguts nicht erreichbar. Die Weinberge von Friedrich Becker zeichnen sich durch einen besonders hohen Kalkgehalt aus – ein Garant für mineralisch geprägte Weine, die über ein besonders hohe Maß an Klarheit und Präzision verfügen. Eine weitere Besonderheit besteht in der Tatsache, dass einige Weinlagen von Becker offiziell bereits im französischen Elsass liegen. Diese Rebbestände sind besonders hochwertig und nur ein recht kompliziertes Bürokratieverfahren lässt diese länderübergreifende Nutzung überhaupt zu.

Die besonders naturnahe Arbeit im Weinberg und die möglichst geringe Einflussnahme bei der Vinifikation im Keller sind bei Friedrich Becker gelebte Selbstverständlichkeiten. Mit diesen Überzeugungen ist Sohnemann Fritz Becker Junior praktisch groß geworden. Er führt das Weingut mittlerweile gemeinsam mit seinem Vater und hat sich in den letzten Jahren vor allem der qualitativen Verbesserung der Weißweine jenseits des etablierten Chardonnays verschrieben. Mit Erfolg: Auch die Weißburgunder- und Riesling-Weine gehören nun zu den besten des Landes. Halbe Sachen macht man beim Weingut Becker nicht!

Ein weiterer Beleg dafür ist die Tatsache, dass Friedrich Becker bereits seit dem Jahr 2000 Mitglied in dem prestigeträchtigen Verband der deutschen Prädikatsweingüter (VDP) ist. Dennoch bleiben die Beckers bescheiden und lehnen daher eine betriebswirtschaftlich orientierte Expansion weitestgehend ab. 30 Hektar Rebfläche nennt das Weingut sein Eigen und die Jahresproduktion beträgt 120.000 Flaschen. Beides Zahlen, die beweisen, dass es Friedrich Becker um hohe Qualität geht, die sich zwangsläufig in geringer Quantität niederschlägt.

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