Pettenthal Riesling Großes Gewächs trocken 2018

Schätzel

In internationalen Auktionen sorgte dieses Grosse Gewächs von Schätzel bereits für Aufsehen. Ein rheinhessisches Weißwein-Manifest, das seinesgleichen sucht.

Kategorie Weißwein
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Rheinhessen
Geschmack trocken
Alkoholgehalt 11,5 % vol
Pettenthal Riesling Großes Gewächs trocken

139,00 €
Flasche: 0.75 Liter (185,33 € / 1 Liter)

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In internationalen Auktionen sorgte dieses Grosse Gewächs von Schätzel bereits für Aufsehen. Ein rheinhessisches Weißwein-Manifest, das seinesgleichen sucht.

Kategorie Weißwein
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Rheinhessen
Geschmack trocken
Alkoholgehalt 11,5 % vol
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Über Pettenthal Riesling Großes Gewächs trocken

Weinbeschreibung

Das Besondere an diesem Wein

Das Pettenthal Grosse Gewächs wird in der Regel nur als Versteigerungswein in Auktionen angeboten. So ist es besonders erfreulich, dass nun eine kleine Menge seitens des Weinguts auch in den freien Verkauf gelangte. Die Trauben für diesen GG stammen aus der rheinhessischen Top-Lage Pettenthal und dort wiederum aus dem nach Norden ausgerichteten Teil. Hier können die Trauben noch länger reifen als auf dem südlichen Abschnitt. Das Ergebnis sind sehr kleine, reife Trauben, die einen besonders vielschichtigen Riesling mit straffer Säurestruktur entstehen lassen. Vor allem aber sind es Feinheit und Klarheit, die diesen Wein so besonders machen. So präzise wie ein Laser-Strahl wirkt die Säure in diesem Wein integriert zu sein. Es existieren keine Ecken und Kanten, sondern nur Harmonie und Sinnlichkeit. Das Maß an Struktur und Länge ist umso erstaunlicher, wenn man beachtet, dass der Wein nur 11,5 Alkohol besitzt. Ein Riesling-Monument, bei dem es Freude und Privileg zugleich ist, die kommende Entwicklung des Weines beobachten zu dürfen.

Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch

Am Auge präsentiert sich ein blasses Zitronengelb. An der Nase sowohl Apfel- und Birnenaroma als auch Zitrustöne, die an Earl-Grey-Tee erinnern. Am Gaumen dann mit einem Eindruck von Jod, Kräutern und feinen, orientalischen Gewürzen. Insgesamt noch etwas verkapselt wirkend, aber vergleichbar mit einem Vulkan vor seinem Ausbruch. Extrem straff, mit lebendiger Säure und leicht süßlich anmutender Frucht am Gaumen. Im Abgang mineralisch präzise und mit säuregeprägtem Zug. Das wirkt alles unwahrscheinlich rein und balanciert. Wird von zusätzlicher Reife noch enorm profitieren.

Was Kritiker zu dem Wein sagen

96 Punkte von James Suckling

„Die wilde Reduktion und die ätherische Mineralität rauben einem den Atem, wenn nicht noch anderes. Zerstoßene Feuersteine und Knochen werden in ein Meer aus Zitrusfrüchten und unglaublich säuerlichen Äpfeln gerieben. Die Säure ist so scharfkantig, dass sie den Gaumen zweiteilen könnte, aber die Reife gleicht die kantige Säure aus. Tonnenweise Mineralität im langen Abgang“.

94 Punkte von Falstaff

„Kräftiger Duft mit Noten von Spontangärung, Kräuter, würzige Anklänge vom Rotliegenden, auch dunkelwürzig. Am Gaumen schlank und fest, zeigt bei aller Substanz Frische und Vitalität, guter Extrakt und Dichte, phenolisch, vielschichtig und lang“.

Geschmack & Moment

Schmeckt zu:

Fisch
Kalb
Lamm

Schmeckt nach:

fruchtig
mineralisch

Passt zu:

Dinner for two
Für besondere Momente

Steckbrief

Farbe weiß
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Rheinhessen
Rebsorte Riesling
Geschmack trocken
Weinstil fruchtig & frisch
Qualitätsstufe Q.b.A.
Alkoholgehalt 11,5 % vol
Trinktemperatur 8 °C
Restsüße 6,0 g/l
Säuregehalt 8,5 g/l
Trinkreife jetzt und weitere 10 Jahre
Verschluss Korken
Verpackung Flasche
Hersteller Schätzel, 55283 Nierstein, Deutschland
Jahrgang 2018
Allergenkenn-
zeichnung
enthält SULFITE
Artikelnummer 2000013728
GTIN 4260417932417

Schätzel

Schätzel

Rheinhessischer Weinflüsterer

Der Macher, Denker und Lenker des Weinguts Schätzel im rheinhessischen Nierstein ist ein Mann, der auch Poet hätte werden können. So antwortete Kai Schätzel einst auf die Frage nach seinen Vorbildern, diese seien Mutter Natur und Vater Rhein. Das ist nicht nur schön gesagt, man nimmt ihm diese Antwort auch wirklich ab, denn seine Weine reflektieren zu 100 Prozent die Rebsorte, den Boden und das Klima der jeweiligen Lage. Und die Lagen von Schätzel versprechen Weine auf Spitzen-Niveau: Nicht zuletzt Ölberg und Pettenthal suchen in Rheinhessen, ja in ganz Deutschland ihresgleichen.

Kai Schätzel beschreibt seine Weine gerne als wild und trotzdem ganz bodenständig. Zudem zeigen seine Weine erst mit fortgeschrittener Reife, welches Potential wirklich in Ihnen steckt. Wenn man weiß, dass Schätzels Lieblingsrebsorte Riesling ist, ergibt das umso mehr Sinn. Dabei betrachtet er seinen Riesling Kabinett als besten Einstieg in die Schätzel-Welt, quasi als Visitenkarte des Weinguts. Balanciert, leicht und mit nur 7,5 Prozent Alkohol kommt dieser gleichsam restsüße wie auch unglaublich frische Wein daher. Ist man dann von den Schätzel-Weinen erst einmal begeistert, ist die Möglichkeit mehr zu probieren vielfältig. Als VDP-Weingut reicht sein Portfolio von beeindruckend gut gemachten Gutsweinen bis hin zu Großen Gewächsen, die als echte „Langstreckenläufer“ international für Furore sorgen. Und auch seine Silvaner-Weine sind unglaublich gut und setzen Qualitäts-Standards für die Rebsorte. Dabei sind seine Weine vor allem eines nicht: austauschbar. Kai Schätzel produziert Weine, die über eine unvergleichliche Stilistik verfügen. Sie sind immer extrem klar, fokussiert und die Lage widerspiegelnd. Zudem kommen sie mit einer Leichtigkeit daher, die einfach gefallen muss. „Cool Climate“ sind sie dabei allemal – das beweist nicht zuletzt der geringe Alkoholgehalt von nur 11 bis 12 Prozent bei den trocken ausgebauten Weinen.

Das kompromissloses Streben nach Qualität und Naturnähe drückt sich bei Schätzel auch durch das Arbeiten nach biodynamischen Grundsätzen aus. Dieses vergleichsweise moderne Handeln trifft aber schnell wieder auf Tradition: Das 800 Jahre alte Kellergewölbe des Weinguts ist die Brutstätte von Kai Schätzel. Hier werden alle Weine konsequent im großen Holz spontan vergoren. Lagenweine werden zudem viele Monate auf dem Hefelager belassen bevor sie mit nur leichter Filtrierung abgefüllt werden. Aufwand, der lohnt! Fragt man Kai Schätzel nach seinen Zielen, bleibt er bescheiden. Er möchte kein riesiges Weingut und für Präsentationen um die Welt jetten. Wichtiger sind ihm die Zeit mit seinen Reben und mit seiner Familie. Alles sehr bodenständig, alles sehr sympathisch.

 

 

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