Naturweiss trocken 2018

Schätzel

Dieser Wein von Kai Schätzel ist der perfekte Einstieg in das Thema Naturwein. Spontanvergoren und ungeschwefelt bietet er eine ganz neue Wein-Erfahrung.

Kategorie Weißwein
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Rheinhessen
Geschmack trocken
Alkoholgehalt 10,5 % vol
Naturweiss trocken
9,90 €
Flasche: 0.75 Liter (13,20 € / 1 Liter)

inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten

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Dieser Wein von Kai Schätzel ist der perfekte Einstieg in das Thema Naturwein. Spontanvergoren und ungeschwefelt bietet er eine ganz neue Wein-Erfahrung.

Kategorie Weißwein
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Rheinhessen
Geschmack trocken
Alkoholgehalt 10,5 % vol
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Über Naturweiss trocken

Weinbeschreibung

Das Besondere an diesem Wein

Auf einen Naturwein hatte man es beim rheinhessischen VDP-Weingut Schätzel gar nicht angelegt. Der Naturweiss ist eher zufällig entstanden. Durch die biodynamische Führung des Weinguts geht man hier mit der Schwefelung der Weine ohnehin sehr behutsam um. Als sich nun viele Partien im Keller im ungeschwefelten Zustand sehr gut und stabil präsentierten, wollte Kai Schätzel unbedingt das Experiment wagen ganz ohne dieses Konservierungsmittel auszukommen. Wie auch bei seinen anderen Weine, wurde der Most in großen, alten Holzfässern spontanvergoren – die alkoholische Gärung startete also nicht durch die Zugabe von Hefe durch Menschenhand, sondern es wurde sich auf die in der Luft natürlich vorkommende Hefe verlassen. Dabei kamen für den Naturweiss direkt mehrere Rebsorten zum Einsatz, nämlich Riesling, Silvaner, Müller-Thurgau und Weißburgunder. Und auch wenn die verschiedene Moste teils mit ganzen Trauben vergärt wurden, war die Zeit nicht lange genug, um den Naturweiss als Orange Wine zu bezeichnen. Das merkt man spätestens wenn man den Wein im Glas hat. Es ist kein orangefarbener, kraftvoller Wein, sondern ein naturbelassener, leicht trüber Wein mit einer sehr ursprünglichen und im wahrsten Sinne des Wortes ungeschönten Stilistik. Dabei aber dennoch sauber und klar wirkend. Mit anderen Worten: Ein gelungenes Experiment und für Naturwein-Freunde und alle, die es werden wollen, ein lohnender Kauf.

Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch

Der Wein kommt in einem leicht trüben Gelb ins Glas. Der Duft zeigt etwas Hefe, Haselnüsse, aber auch gelben Apfel, Pfirsich und Zitrusfrüchte. Im Mund ist der Naturweiss von diesen Fruchtaromen geprägt und wirkt trotz der trockenen Charakteristik in seiner Säuren eher moderat. Im Abgang mit schönem Schmelz und guter Reinheit.

Was Kritiker zu dem Wein sagen

91 Punkte von Falstaff

„Naturweintypisch mit Trub im Glas, hier mit schönen sonnengelben Reflexen, frische Spontinase, Yuzuaromen, Hefe, Birnen, Jod und Meeresbrise. Im Mund saftig frisch, feines, herbes Gerüst, kühl und unbestimmt fruchtig, guter hefiger Nachhall, sehr trinkig“.

Geschmack & Moment

Schmeckt zu:

Pasta
Pizza
Schwein

Schmeckt nach:

rauchig-holzig
vegetativ

Passt zu:

Dinner for two
Tapas & Snacks

Steckbrief

Farbe weiß
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Rheinhessen
Rebsorte Cuvée
Geschmack trocken
Weinstil fruchtig & frisch
Qualitätsstufe Landwein
Alkoholgehalt 10,5 % vol
Trinktemperatur 5 °C
Restsüße 1,0 g/l
Säuregehalt 6,0 g/l
Trinkreife jetzt und weitere 2 Jahre
Ausbau Holzfass
Verschluss Schraubverschluss
Verpackung Flasche
Hersteller Schätzel, 55283 Nierstein, Deutschland
Jahrgang 2018
Allergenkenn-
zeichnung
enthält SULFITE
Artikelnummer 2000013723
GTIN 4260417932196

Schätzel

Schätzel

Rheinhessischer Weinflüsterer

Der Macher, Denker und Lenker des Weinguts Schätzel im rheinhessischen Nierstein ist ein Mann, der auch Poet hätte werden können. So antwortete Kai Schätzel einst auf die Frage nach seinen Vorbildern, diese seien Mutter Natur und Vater Rhein. Das ist nicht nur schön gesagt, man nimmt ihm diese Antwort auch wirklich ab, denn seine Weine reflektieren zu 100 Prozent die Rebsorte, den Boden und das Klima der jeweiligen Lage. Und die Lagen von Schätzel versprechen Weine auf Spitzen-Niveau: Nicht zuletzt Ölberg und Pettenthal suchen in Rheinhessen, ja in ganz Deutschland ihresgleichen.

Kai Schätzel beschreibt seine Weine gerne als wild und trotzdem ganz bodenständig. Zudem zeigen seine Weine erst mit fortgeschrittener Reife, welches Potential wirklich in Ihnen steckt. Wenn man weiß, dass Schätzels Lieblingsrebsorte Riesling ist, ergibt das umso mehr Sinn. Dabei betrachtet er seinen Riesling Kabinett als besten Einstieg in die Schätzel-Welt, quasi als Visitenkarte des Weinguts. Balanciert, leicht und mit nur 7,5 Prozent Alkohol kommt dieser gleichsam restsüße wie auch unglaublich frische Wein daher. Ist man dann von den Schätzel-Weinen erst einmal begeistert, ist die Möglichkeit mehr zu probieren vielfältig. Als VDP-Weingut reicht sein Portfolio von beeindruckend gut gemachten Gutsweinen bis hin zu Großen Gewächsen, die als echte „Langstreckenläufer“ international für Furore sorgen. Und auch seine Silvaner-Weine sind unglaublich gut und setzen Qualitäts-Standards für die Rebsorte. Dabei sind seine Weine vor allem eines nicht: austauschbar. Kai Schätzel produziert Weine, die über eine unvergleichliche Stilistik verfügen. Sie sind immer extrem klar, fokussiert und die Lage widerspiegelnd. Zudem kommen sie mit einer Leichtigkeit daher, die einfach gefallen muss. „Cool Climate“ sind sie dabei allemal – das beweist nicht zuletzt der geringe Alkoholgehalt von nur 11 bis 12 Prozent bei den trocken ausgebauten Weinen.

Das kompromissloses Streben nach Qualität und Naturnähe drückt sich bei Schätzel auch durch das Arbeiten nach biodynamischen Grundsätzen aus. Dieses vergleichsweise moderne Handeln trifft aber schnell wieder auf Tradition: Das 800 Jahre alte Kellergewölbe des Weinguts ist die Brutstätte von Kai Schätzel. Hier werden alle Weine konsequent im großen Holz spontan vergoren. Lagenweine werden zudem viele Monate auf dem Hefelager belassen bevor sie mit nur leichter Filtrierung abgefüllt werden. Aufwand, der lohnt! Fragt man Kai Schätzel nach seinen Zielen, bleibt er bescheiden. Er möchte kein riesiges Weingut und für Präsentationen um die Welt jetten. Wichtiger sind ihm die Zeit mit seinen Reben und mit seiner Familie. Alles sehr bodenständig, alles sehr sympathisch.