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Winzer des Monats Februar 2016: Pedro Huerta

Pedro Huerta ist ein junger Weinmacher mit Talent und Sinn für Innovation, und er liebt Tempranillo. Denn daraus werden Spaniens berühmteste Rotweine gekeltert. Wird Tempranillo mit Syrah kombiniert, der großen Rebe der Rhône, dann entsteht etwas ganz Eigenes, Spannendes. Genau das ist Pedro Huerta mit dem Tres Reyes Tempranillo-Syrah 2014, unserem Weinfreunde-Rotwein des Jahres 2016 geglückt. Diesen Wein ließ Pedro Huerta 4 Monate in Eichenfässern reifen. Das genügte, um ihn harmonisch und rund werden zu lassen. Einen von Eichenholznoten dominierten Tres Reyes wollte der junge Weinmacher nicht, hier sollte die natürliche Frucht der Trauben im Vordergrund stehen. Und noch etwas war ihm beim Stil des Weins wichtig: Er sollte die Wärme der Sonne Zentralspaniens ins Glas bringen, und das tut er, und wie!

Winzer Pedro Huerta mit Rotweinglas und Hund.

Seit 2001 ist Pedro Huerta für die Bodegas Tres Reyes tätig – und er liebt Tempranillo.

Unter Weinfreunden – mit Winzer Pedro Huerta

 

Pedro, du bist ein Vollblut-Winzer und leidenschaftlicher Tempranillo-Liebhaber. Wie bist du zum Wein gekommen? Und was macht für dich die Faszination des Winzer-Berufs aus?

Meine Großeltern waren in der Landwirtschaft tätig, wodurch ich schon als Kind eine ganz besondere Beziehung zur Natur entwickeln konnte. Deshalb habe ich später auch Agrarwissenschaft in Cuenca studiert. Mir war schon früh klar: Eine Arbeit in einem Büro wäre für mich nie in Frage gekommen! Und als ich im Jahr 2000 meine Frau getroffen habe, die selbst aus einer langjährigen Winzerfamilie stammt, wurde auch ich vom „Wein-Virus“ infiziert!

Mit 37 Jahren zählst du zur jungen Garde von Winzern in Castilla – La Mancha. Was zeichnet deine Winzergeneration besonders aus?

Die La Mancha war bisher eher auf Menge orientiert und nicht immer auf Qualität fokussiert. Unsere Generation will gegen diesen Ruf ankämpfen und beweisen, dass wir zu einer der besten Weinanbauregionen Spaniens gehören, die mittlerweile nicht nur nachhaltig wirtschaftet, sondern auch Spitzenqualitäten produziert.

Winzer sind traditionell sehr eng mit Ihrer Heimat verbunden. Kannst du beschreiben, wofür die Castilla – La Mancha steht?

Die La Mancha wird von vielen Menschen ausschließlich mit „Don Quijote“ und den charakteristischen „Windmühlen“ in Verbindung gebracht. Aber wir haben mehr zu bieten, schließlich befinden wir uns nur 80 Kilometer südlich von Madrid, einer der wohl schönsten und trendigsten Städte der Welt, die auch unser Leben hier kulturell beeinflusst, und was nur wenige wissen: unsere Weinberge liegen sogar 700 Meter über dem Meerspiegel! Früher war die La Mancha als starker „Airén- Produzent“ verschrieben. Und heute? Da produzieren wir hier auch erstklassigen Tempranillo, Garnacha oder Syrah.

Winzer Pedro Huerta fröhlich mit Rotweinglas in der Hand.

Zaubert die Sonne Spaniens in seine Rotweine.

Hast du ein persönliches Motto, eine Lebens- oder Arbeits-Philosophie, die du als Winzer verfolgst?

In der Ruhe liegt die Kraft und der Erfolg. Abwarten, beobachten, in sich hören und dann Entscheidungen fällen: Mit Geduld und einer ordentlichen Portion an Motivation kann jeder große Ziele erreichen.

Welche Erfahrungen hast du in deiner Karriere gemacht, die deine Arbeit als Winzer bis heute besonders beeinflussen?

Wie schon erwähnt, waren es vor allem meine Großeltern, die meine große Liebe zur Natur entfachten, und daran hat sich bis heute nichts geändert. Allerdings müssen wir mit unseren Ressourcen nachhaltiger umgehen, damit wir auch in Zukunft von Weinanbau und Landwirtschaft Leben können. Das haben mir meine Großeltern bereits als Kind vermittelt.

Wein ist nicht gleich Wein – das weiß jeder Weinliebhaber. Doch was zeichnet einen guten Wein aus?

Ein guter Wein ist Wein, der beim Trinken große Emotionen erzeugt und zum Schluss die eigenen Erwartungen noch übertrifft. Bestes Beispiel: mein Tres Reyes Tempranillo-Syrah. Hier stehen Frucht, Konzentration und Tanninstruktur in einem perfekten Verhältnis zueinander. Damit uns dies gelingt, selektieren wir unter anderem auch die Trauben extra aus verschiedenen Parzellen.

Was macht unseren Siegerwein 2016, Tres Reyes, so besonders? Warum sollten Weinliebhaber diesen mehrfach prämierten Tropfen nicht entgehen lassen?

Ganz einfach: weil Sie nach einem Glas gleich nach dem Zweiten fragen werden! Mit dem Tres Reyes ist es mir gelungen, den Zauber eines lauen Sommerabends in Madrid ins Glas zu zaubern.

Gibt es aktuelle Trends in der Welt des Weins, die du als Winzer verfolgst und deine Arbeit beeinflussen?

Einem bestimmten Geschmackstrend nachzueifern, ist nicht meine Philosophie. Wir verkosten zwar viele Weine aus allen Ländern, aber am Ende des Tages wollen wir natürlich unseren eigenen, ganz persönlichen Wein vinifizieren.

Was bedeutet für dich Genuss?

Zeit zu haben, um die einfachen, alltäglichen Dinge genießen zu können.

Kannst du uns ein typisches, regionales Gericht nennen, das mit dem Tres Reyes besonders gut harmoniert?

Ich bin großer Liebhaber von Paella mit frischem Gemüse aus der Region. Dazu passt der Wein perfekt! Und auch zum Nachtisch: Queso Manchego!

Vielen Dank für das interessante Gespräch!

 

Master of Wine Romana Echensperger probiert…

Tres Reyes, der Weinfreunde Wein des Jahres 2016

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